Düren - Endlich keine nassen Füße mehr

Endlich keine nassen Füße mehr

Von: Andreas Bongartz
Letzte Aktualisierung:

Düren. Bürgermeister Paul Larue merkte es im strömenden Regen recht schnell: „Man holt sich hier dreckige Füße”, stellte Larue am Montagmorgen auf dem Bolzplatz an der Meckerstraße fest, als er mit einem Spaten symbolisch zu Werke gehen wollte.

Die zwischen der Siedlung Eisenbahnstraße und Meckerstraße gelegene kleine Wiese soll nämlich einen Weg erhalten, eine Verbindung zwischen den beiden Straßen.

Eine Maßnahme die von den Anwohnern dort lange herbei gesehnt wurde: „Endlich müssen wir nicht mehr mit Gummistiefeln bewaffnet durch den Matsch laufen”, freute sich den auch Latife Polat, Sprecherin der Bewohnergruppe Eisenbahnstraße, beim Spatenstich.

Denn Bolzplatz wie auch Meckerstraße sind von der Eisenbahnstraße aus nur über einen unbefestigten Trampelpfad zu erreichen. Ein Umstand, der Kindern und Eltern häufig nasse Füße beschert hat, schließlich ist der Pfad die Verbindung nach Nord-Düren, will man nicht kilometerlange Umwege in Kauf nehmen.

Der Fußweg ist für die Anwohner eine wichtige Anbindung zu den umliegenden Kindergärten und Schulen, wird mit dem Kinderwagen bei schlechtem Wetter aber nahezu unpassierbar. Das weiß auch Bürgermeister Paul Larue: „Die Siedlung in der Eisenbahnstraße gehört zu Nord-Düren, der Weg dahin ist aber schwierig oder unmöglich.” Für den Bau eines Verbindungsweges gebe es viele gute Gründe, so Larue weiter.

Dieser Zustand soll nun ein Ende finden, im Rahmen des Landesprogramms „Soziale Stadt NRW” wird für 63500 Euro ein Verbindungsweg gebaut, der Kölner Regierungspräsident fördert die Maßnahme zu 80 Prozent.

Der Weg selber soll als Pflasterweg in einer Breite von 1,60 Metern auf einer Schotterlage von insgesamt 2,5 bis 3 Metern Breite ausgebaut werden. Darüber hinaus soll der Weg mit fünf Laternen ausgeleuchtet werden - damit die Schulkinder einen gut erleuchteten und sicheren Weg haben.

Der neue Weg freut sicherlich auch die Kinder der Kindertagesstätten Villa Winzig, Lollipop und St. Joachim. Diese waren nämlich trotz schlechtem Wetters zahlreich zum offiziellen Baubeginn für den Verbindungsweg erschienen und gaben Bürgermeister Larue beim Spatenstich Hilfestellung.
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