Düren - Ende der Tedrive-Insolvenz nicht in Sicht

Ende der Tedrive-Insolvenz nicht in Sicht

Von: bugi
Letzte Aktualisierung:

Düren. „Ruhig bleiben, Nerven behalten” - das ist derzeit die Devise, nach der beim insolventen Dürener Autozulieferer Tedrive gearbeitet wird.

„Es gibt weiterhin Gespräche mit den Investoren in vielen Gremien und aus allen Ebenen”, sagt Betriebsratsvorsitzender Peter Nießen - nur Ergebnisse gibt es nicht.

Nach wie vor wird offenbar mit zwei nordamerikanischen Unternehmen verhandelt, die beide Tedrive übernehmen möchten. Die entsprechenden Szenarien werden zwar nicht öffentlich diskutiert, dennoch machen Gerüchte die Runde, dass ein Großteil der Produktion nach Polen verlagert werden könnte.

Dem tritt Nießen aber entschieden entgegen: „Das wäre das Aus am Standort Düren. Da würden wir uns heftigst gegen wehren und das würde auch der Insolvenzverwalter nicht mitmachen.”

Nach wie vor als „gut” bezeichnet Nießen die Auftragslage im Unternehmen. „Besonders für den September hat es noch mal einen Schub gegeben. Der Oktober und November sehen gut aus, im Dezember geht es leicht runter, aber das liegt an den Feiertagen.”

Auch die Auftragslage für die Jahre 2010 und 2011 ist noch gesichert. Kritischer ist die Zeit nach 2012. Nießen: „Die Aufträge für die Folgejahre müssten jetzt kommen. Aber niemand vergibt Aufträge an insolvente Unternehmen.”
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