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Eltern sehen bei Sekundarschule keine Eile

Von: ale) / (bugi
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Um sich gegen die ihrer Meinung nach übereilten Beschlüsse zur Sekundarschule zu wehren, sammeln Eltern Unterschriften. Foto: A. Lauscher

Nideggen. Eine Versammlung mit vielen Fragen und wenig Antworten erlebten Eltern, Lehrer und Kommunalpolitiker am Mittwochabend in Schmidt. Der Saal des „Schützenhofs” war gut besetzt, das Thema „Sekundarschule” interessierte offensichtlich viele Bürgerinnen und Bürger.

Eingeladen hatte Monika Werning, die Schulpflegschaftsvorsitzende der Realschule Nideggen - allerdings ohne den Termin mit den Kommunalpolitikern vorher abzusprechen. So konnte auch Bürgermeisterin Margit Göckemeyer nicht teilnehmen, die sich im Urlaub befindet.

Die Stadt Nideggen hatte als erste Kommune im Kreis Düren den Beschluss gefasst, die neue Sekundarschule einzuführen - um dauerhaft den Schulstandort zu erhalten.

Hatte der Stadtrat vor dem Hintergrund des Schulentwicklungsplanes des Kreises noch recht allgemein von einer Gemeinschaftslösung und Gesprächen mit den Nachbarkommunen gesprochen, wurde dieser Beschluss dann mit dem Schulkompromiss in NRW in einer Sitzung des Schulausschusses konkretisiert.

Bis auf die „Menschen für Nideggen” votierten alle Parteien für die Einrichtung einer Sekundarschule zum kommenden Schuljahr. Margit Göckemeyer sagte damals in der Sitzung: „Der Rat, aber auch die Schulleitungen von Haupt- und Realschule haben sich sehr deutlich für die neue Schulform ausgesprochen.” Selbst das Gymnasium Kreuzau als möglicher Kooperationspartner deute da schon die inzwischen vereinbarte Zusammenarbeit mit der Nachbarkommune Kreuzau an.

Den Eltern in Nideggen geht das alles aber offenbar viel zu schnell. Sie wollten vor allem wissen, warum denn die neue Schulform schon 2012 eingeführt werden soll und nicht erst 2013.

Eine Frage, die ihnen auch die anwesenden Schulleiter und Ratsvertreter nicht direkt beantworten konnten. So wurden bei der Versammlung denn auch Unterschriftenlisten verteilt, in denen die Eltern sich für einen Aufschub der Kooperation bis zum Schuljahr 2013/2014 aussprechen.

Passend dazu hatte die Fraktion „Menschen für Nideggen” bereits eine Sondersitzung des Schulausschusses beantragt und für eine Elternbefragung plädiert. Bevor ihrer Meinung nach eine „Hals-über-Kopf-Entscheidung” gefällt wird, wollen die Eltern nun in die Entscheidungen eingebunden werden.
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