Ellen - Ellener Theaterverein führt „Pension Schoeller“ auf

Ellener Theaterverein führt „Pension Schoeller“ auf

Von: Bruno Elberfeld
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Mit viel Spaß bei der Sache: Die Mitglieder des Ellener Theatervereins studieren für die Premiere am 4.April. Foto: Bruno Elberfeld

Ellen. Auf die Frage , was denn das sei, was den Ellener Theaterverein Frohsinn auszeichne, weiß Regisseur Dr. Helmut Brandt zwei Antworten. „Wir sind einer der ältesten Theatervereine in der Region und spielen gerne Klassiker“, verrät der Spielleiter. Hinzu komme, und da stimmen seine Mitstreiter lebhaft zu, dass sie Fäkalsprache meiden.

Erotik und alles, was mit ihr zusammenhänge, könne auch rätselhafter, feiner, „durch die Blume“ zum Thema werden. Ein weiterer Pluspunkt: Die Ellener Theatermacher legen großen Wert auf Kostüme und Requisiten. Die Kostüme werden von Profis geschneidert und die Requisiten sind detailgetreue Abbilder der Möbel, die es zu der Zeit gab, in der das Stück spielt.

Zurzeit proben 13 Schauspielerinnen und Schauspieler unter der Regie von Helmut Brandt eines der bekanntesten Stücke der Boulevard-Literatur, die „Pension Schöller“.

Das Stück begeisterte im Laufe der Jahrzehnte Generationen von Theaterbesuchern in Städten und Dörfern, und es ist immer noch ein Zugpferd. Die Ellener Gäste kommen nicht nur aus der Region, sondern weit darüber hinaus aus den Metropolen Köln, Düsseldorf Aachen. Sogar Zuschauer aus Kaub am Rhein sind regelmäßig zu den Theateraufführungen im Saal Wamig-Weber in Ellen zu Gast.

Mit Lokalkolorit

Ein besonderer Reiz ist natürlich, dass Helmut Brandt, der ansonsten auf die Originaltreue der Aufführung großen Wert legt, an exponierten Stellen immer wieder das Lokalkolorit bedient. „Woher kommen Sie?“ Antwort: „Aus Arnoldsweiler.“ Gegenrede: „Dafür sprechen Sie aber gut Hochdeutsch!“ Und wenn dann auf der Bühne solche oder ähnliche Dialoge von Menschen gesprochen werden, die „man kennt“, ist der Erfolg durchschlagend.

Sieben Aufführungen haben die Theatermacher vor sich. Die Premiere ist am Freitag, 4. April, um 20 Uhr, zu „Mittfasten“. „Mitten in der Fastenzeit“, so erzählte Regisseur Brandt, „durften die Menschen pausieren und sich vergnügen.“ So beginnt das Vergnügen auch in Ellen in jedem Jahr an diesem Tag. Die weiteren Aufführungen: Samstag, 5. April, 20 Uhr; Sonntag, 6. April, 19 Uhr; Mittwoch, 9. April, 19 Uhr; Freitag, 11 April, 20 Uhr; Samstag, 12 April,20 Uhr; Sonntag, 13. April, 15 Uhr

Der Eintritt kostet 10 Euro, nur am Mittwoch zahlt man 9 Euro. Karten können erworben werden bei der Familie Utzen-Drygall unter Telefon 02428/ 6610 oder per Mail: helmut.utzen@web.de. Und natürlich an der Theaterkasse.

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