Kreuzau - Elke Bürger hat keinen der Töpfermärkte bisher verpasst

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Elke Bürger hat keinen der Töpfermärkte bisher verpasst

Von: Sandra Kinkel
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Elke Bürger hat keinen der Langerweher Töpfermärkte bisher versäumt. Foto: Sandra Kinkel

Kreuzau. Elke Bürger aus Obermaubach hat eine ganz besondere Beziehung zum Langerweher Töpfereimuseum. Als junges Mädchen war sie der erste Lehrling von Museumstöpferin Christa Schmitt, später hat sie auf keinem der Langerweher Töpfermärkte gefehlt. Und auch beim Jubiläumstöpfermarkt an diesem Wochenende ist Elke Bürger mit ihren feinen Töpferwaren wieder mit von der Partie.

Nach der Schule wollte Elke Bürger etwas Handwerkliches machen. Und sie konnte gut zeichnen. „Wir haben dann gehört, dass Christa Schmitt sich im Töpfereimuseum als Töpfermeisterin selbstständig gemacht hat.“ Mit ihren Eltern ist Elke Bürger damals nach Langerwehe gefahren. „Mehrmals sogar. Wir mussten Frau Schmitt ein bisschen überreden, damit ich die Lehrstelle bekomme. Es hat mich damals fasziniert, wie viel ich durch bloßen Druck mit den Händen bewegen kann.“

Nach ihrer Ausbildung in Langerwehe hat Elke Bürger auf der Nordseeinsel Juist und in Bremen gearbeitet, bevor sie ein Designstudium und ihre Meisterprüfung absolviert und sich in Düren und später in Obermaubach selbstständig gemacht hat. Ihren Stil beschreibt die 70-Jährige als „klassisch-modern“. „Ich finde es schön, auch mit 70 Jahren noch etwas Neues schaffen zu können. Und das ist auch der Grund, warum ich immer noch arbeite.“ Dabei, so Elke Bürger weiter, bedeute ihre Selbstständigkeit natürlich ein großes Stück Freiheit.

Den Langerweher Töpfermarkt hält Elke Bürger für eine „gute Veranstaltung.“ „Der Markt hat einen schönen Rahmen, gute Organisation, und der Umsatz stimmt auch.“ Klar, hätte sich der Keramikermarkt, der einer der ersten in ganz Deutschland war, in vier Jahrzehnten schon deutlich verändert. „Anfangs waren nur Töpfer auf dem Markt in Langerwehe, heute kommen auch andere Kunsthandwerker. Und bei den Keramikern sind natürlich heute viele junge Kollegen dabei, die ganz andere, neue Ideen haben. Mir gefällt das.“

Einen Teil des Jahres verbringt Elke Bürger übrigens in Schottland. „Ich liebe einfach diese Landschaft.“ Darüber hinaus spielt sie in ihrer Freizeit gerne Tennis.

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