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Elino-Insolvenz: Kaufangebot liegt vor

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Rölsdorf. Der Verkauf des insolventen Industrieofenbauers Elino steht kurz bevor. Wie Insolvenzverwalter Dr. Mark Boddenberg auf Nachfrage erklärte, soll eine Entscheidung über die Zukunft des Unternehmens bis Ende der Woche fallen.

Es liege ein konkretes Kaufangebot vor, betonte Boddenberg, ein zweites könnte eventuell noch folgen. Zu Details wollte er sich nicht äußern, versicherte aber dass die weitaus meisten der derzeit 87 Arbeitsplätze bei Elino gesichert seien. Je nach Käufer würden nur noch ein paar wenige Stellen in Bereichen wegfallen, in denen Synergieeffekte zum Tragen kommen werden. Dies hat Boddenberg auch der Belegschaft bereits mitgeteilt. Zuletzt hatten ein Mitbewerber aus Aachen, ein ostdeutsches Unternehmen und eine Firma aus China Interesse an einer Übernahme geäußert.

Dass der Insolvenzverwalter aufs Tempo drückt, hat einen einfachen Grund: Er will ein positives Signal in den Markt geben, um wieder neue Produktionsaufträge an Land ziehen zu können. Der Industrieofenbauer Elino war im April in finanzielle Schieflage geraten, nachdem die Hausbanken den Geldhahn zugedreht hatten. Ende Juni stimmten die Banken dann jedoch dem Sanierungsplan zu, der einen Abbau von 50 Stellen beinhaltete.

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