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Elino: Auf der Suche nach dem neuen Investor

Von: bugi
Letzte Aktualisierung:

Düren. Das Zittern beim Dürener Industrieofenbauer Elino geht weiter. Hatte Anfang des Jahres noch ein potenzieller Investor die Bücher des Unternehmens geprüft, wurde zwischenzeitlich der Antrag auf Insolvenz gestellt.

„Ohne den Umweg über die Insolvenz war eine Übernahme nicht machbar”, so Dr. Christian Kettler, der inzwischen zum Geschäftsführer des Unternehmens bestellt worden ist. Als vorläufiger Insolvenzverwalter fungiert die Aachener Rechtsanwaltskanzlei Kebekus & Zimmermann.

Andre Seckler von der Kanzlei: „Wir verhandeln mit mehreren Interessenten. Unser Ziel ist, das Unternehmen insgesamt zu erhalten.” So habe man Kontakt zu einer Interessentengruppe, die den Bestand der unternehmerischen Einheit plane.

Ergebnisse Anfang März

Bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens Anfang März will Dr. Kebekus möglichst eine Klärung herbeiführen. Das dürfte vermutlich aber nur dann gelingen, wenn der Hauptgläubiger, die baden-württembergische Landesbank, auf einen Großteil ihrer Forderungen in Höhe von sieben Millionen Euro verzichtet.

Der Insolvenzverwalter und die Geschäftsführung zeigen sich optimistisch: „In den nächsten vier bis sechs Wochen” seien „Ergebnisse möglich”, teilen sie mit. Kündigungen wurden bei Elino - dort sind rund 130 Mitarbeiter beschäftigt - nicht ausgesprochen. Die Löhne und Gehälter seien zunächst gesichert.

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