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„Element of Crime” und Götz Alsmann eröffnen Festspielsaison

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
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Präsentierten am Donnerstagabend vor rund 1000 Zuschauern auf Burg Nideggen ihre neue CD: Die Rockgruppe „Element of Crime”.

Nideggen. Die Festspiele auf Burg Nideggen sind eröffnet! Am Mittwochabend begeisterte Götz Alsmann mit seiner Band und dem neuen Programm „Engel oder Teufel”, am Donnerstagabend rockten „Element of Crime” die Bühne unter Sternen. Und beide Konzert fanden vor jeder Menge Publikum statt.

Alsmann und seine Musikerkollegen spielten genau wie „Element of Crime” vor jeweils rund 1000 Zuschauern.

„Immer da, wo du bist, bin ich nie”, heißt das neue Album vom „Element of Crime”, und die Band mit Sven Regener, Jakob Ilja, Richard Pappik, David Young und Christian Komorowski überzeugten mit guter Musik, sinnigen Texten und ganz schön viel Gefühl. (Ein ausführlicher Bericht folgt in unserer Samstagsausgabe.)

Gefühlvoll, aber nicht minder spritzig und witzig ging es am Eröffnungsabend der Festspiele mit Götz Alsmann zu, der mit „seinen” Musikern Michael Müller (Bassgitarre), Rudi Marhold (Schlagzeug), Markus Passlick (Percussion) und Altfrid M. Sicking (Vibraphon, Trompete und Xylophon) nach Nideggen gekommen war. „Für Sie”, schmunzelte ein gut gelaunter Alsmann, „ist das heute hier ein Konzert unter vielen. Für uns ist es der Höhepunkt des Jahres. Wird dürfen die Festspiele auf Burg Nideggen eröffnen. Das ist eine große Ehre”. Zwar gab es zu Beginn des Auftritts kleine Ton- und Mikrofonprobleme, aber die Techniker hatten alle Schwierigkeiten ganz schnell im Griff, so dass dem uneingeschränkten Genuss von Götz Alsmanns Musik nichts mehr im Wege stand. Auch bei seinem neuen Album bleibt Alsmann, der „Dr. Mabuse des deutschen Jazz”, seiner Linie treu und präsentiert jazzige Eigenkompositionen oder klassisch-obskure Schlager mit flotten, lustigen Texten. In einem Lied („Ich singÔ für Gertrud”) ging es zum Beispiel um Frauen mit so schönen deutschen Vornamen wie Gertrud, Roswitha oder Hedwig. Ein anderes („Rhythmus, Text und Melodie”) behandelte die drei Elemente, die für Götz Alsmann und seine Band echtes Lebenselixier sind.

Dabei hat Alsmann in Nideggen nicht nur als brillanter Musiker begeistert, sondern auch als äußerst eloquenter Moderator. Als einer, der immer den Kontakt mit dem Publikum gesucht und für jede Menge gute Laune gesorgt hat. Da taten auch ein paar Regentropfen, die in der zweiten Hälfte des Konzertes fielen, der guten Stimmung keinen Abbruch.
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