Langerwehe - Eine Versorgungslücke in Langerwehe geschlossen

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Eine Versorgungslücke in Langerwehe geschlossen

Von: kin
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Hanne Koch (Dritte von links),
Hanne Koch (Dritte von links), Vorsitzende des Vereins „Freie Alten- und Krankenpflege” freut sich über die Eröffnung der Tagespflegestation in Langerwehe. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. „Da sieht man, was man aus einer alten Schule machen kann.” Bürgermeister Heinrich Göbbels bringt die Sache auf den Punkt: Wo früher die alte Volksschule Stütgerloch in Langerwehe stand, wurde am Wochenende eine schmucke Tagespflegestation des „Vereins freie Alten- und Krankenpflege” in Langerwehe eröffnet.

16 alte Menschen können hier betreut werden. Damit, so Bürgermeister Göbbels, würde in Langerwehe eine Lücke geschlossen. „Es wird alten Menschen ermöglicht, in ihren gewohnten vier Wänden zu bleiben, auch wenn sie pflegebedürftig sind. Das ist für Langerwehe eine echte Bereicherung.”

Betrieben wird die neue Tagespflegeeinrichtung vom Dürener Verein „Freie Alten- und Krankenpflege”, die ersten Senioren werden seit Montag betreut. „Ich kann Ihnen auch schon verraten, was es an den ersten Tagen zu essen gibt”, so Hanne Koch, Vorsitzende des Vereins „FAK”. „An unserem ersten Tag gab es Putengeschnetzeltes mit Reis und Vanillepudding mit Himbeersoße zum Nachtisch und am zweiten Tag Blutwurst und Kartoffelpüree.”

Aber natürlich kommen die alten Herrschaften nicht nur zum Essen in die Tagespflegeeinrichtung, die übrigens von Doris Weimbs geleitet wird. Es wird Gedächtnistraining angeboten, Bewegungsübungen und Gymnastik, außerdem gibt es kreative Angebote wie Werken und Gestalten sowie musische Angebote wie singen und musizieren. Außerdem unternehmen die Gäste der Tagespflegestation auch gemeinsam Ausflüge.

Bei der Eröffnung der Einrichtung dankte Hanne Koch den beiden Investoren Bernd Schumacher und Matthias Maintz, die den Umbau der Schule finanziert haben und das Objekt an den Verein „FAK” vermieten. Im Februar 2012 sollen dann auch die geplanten Wohnung für Menschen mit einer Demenz fertig sein. Hanne Koch: „Im Gegensatz zur unserer Tagespflege, wo wir noch einige Plätze frei haben, sind diese Wohnungen alle schon belegt, und wir haben sogar schon eine Warteliste.”

Wer sich näher über die neue Einrichtung in der Töpfergemeinde informieren möchte, kann sich direkt an Hanne Koch, Tel. 02421/45858 wenden.
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