Eine nagel-neue Mensa für 1300 Schülerinnen

Von: kin
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Anna-Lena Oepen (rechts) ist eine der ersten Schülerinnen der St.-Angela-Schule, die in den Genuss des Schulessens in der neuen Mensa kommt. Carola Krebs serviert der 15-Jährigen Nudeln mit Hackfleischsoße. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Es gab Nudeln mit Hackfleischsoße, Salat und Vanillepudding. „Sieht lecker aus”, lacht Anna-Lena Oepen und nimmt ihren dampfenden Teller von Carola Krebs entgegen. Die Angela-Schule in Düren hat eine neue Mensa.

Nach einer viermonatigen Bauzeit wurde der freundlich gestaltete Raum offiziell eingeweiht. Und Schülerinnen und Lehrer konnten gleich die erste Mahlzeit probieren.

Im Rahmen der verkürzten Gymnasialzeit ist Ganztagsunterricht an der Angela-Schule längst keine Seltenheit mehr, von montags bis donnerstags gibt es nachmittags Unterricht, nach der sechsten Schulstunde ist eine Stunden Pause vorgeschrieben.

Schulleiter Wolfgang Habrich: „Deswegen brauchen wir an unserer Schule eine Mensa. Und die Vorfreude der Schülerinnen war sehr groß.”

Ein eigener „Mensa-Ausschuss” mit Schülerinnen, Eltern und Lehrern wurde gegründet und mit der Planung des neuen Essraums beauftragt. Genau wie Am Burgau-, Rurtal- und Wirteltorgymnasium sorgt die Firma „SpeiseZeit” für die Mahlzeiten.

Jeden Tag gibt es ein Vollkostmenü mit Fleisch, ein vegetarisches Essen, einen Salatteller und eine Nudelspeise. Darüber hinaus werden Getränke, belegte Brötchen, Teilchen und Süßigkeiten angeboten. Die Mittagessen kosten drei beziehungsweise 3,50 Euro.

Die neue Mensa hat um die 100 Plätze (bei 1300 Schülerinnen von Gymnasium und Realschule) und hat, so Habrich, „deutlich mehr als eine Viertel Million Euro” gekostet.

100.000 Euro kamen aus dem „1000-Schulen-Programm” des Landes Nordrhein-Westfalen, den Rest musste der Schulträger selbst aufbringen. Für die Mittagspause hat die Schul-Sozialpädagogin Mechthild Bölting übrigens ein eigenes Programm mit Tanzen, Fußball, HipHop, Basteln und kreativem Schreiben auf die Beine gestellt.
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