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Eine magische Weltreise mit Chansonnier Gérard Benoit

Von: kte
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Chansonnier Gérard Benoit begeisterte mit seiner sonoren Stimme auch im Burgauer Rittersaal. Foto: Kevin Teichmann

Niederau. „Er hatte schon einige Auftritte beim Dürener Stadtfest und hat eine kleine Fangemeinde hier gefunden.“ Stefan Knodel, Beauftragter für die Städtepartnerschaften zwischen Düren und den beiden französischen Städten und Cormeilles, freute sich, dass es gelungen war, den aus Valenciennes stammenden Chansonnier Gérard Benoit zu einem Solokonzert nach Düren zu locken.

1985 war Benoit erstmals in Düren, damals mit der Big Band aus Valenciennes, die mit der Dürener Big Band auftrat – seit 2009 tritt er regelmäßig beim Stadtfest auf. Die Städtepartnerschaft zwischen Düren und Valenciennes besteht nun bereits seit 55 Jahren und der Auftritt Benoits im Rittersaal von Schloss Burgau dürfte erst der Anfang eines tollen Jubiläumsjahres gewesen sein.

Bevor Benoit mit seinen Chansons begann, die er teilweise selbst mit Klavier und Gitarre begleitete, führte er einige Zaubertricks vor. Sehr beeindruckend war, wie er Personen aus dem Publikum eine Zahl ihrer Wahl in einen Taschenrechner eingeben ließ, diese addierte und die Zahl als Telefonnummer aufschrieb. Anschließend nahm er das Dürener Telefonbuch und stellte fest, die Nummer würde auf einer bestimmten Seite stehen. Nachdem ein weiterer Gast die Seite durchsucht hatte, stellte sich heraus, dass Benoit richtig lag.

Anschließend ging es magisch weiter. Mit seiner sonoren Stimme nahm er sein Publikum einfühlsam auf eine magische Reise mit. Er begann mit französischen Klassikern und ließ deutsche Lieder folgen – „Mitten im Paradies“ von Helene Fischer und „Sag Warum“ von Camillo Felgen: Über chinesische und russische Volkslieder schlug er den Bogen zurück nach Frankreich mit Eigenkompositionen.

Zu den chinesischen Liedern kam er im Übrigen über die Dürener Partnerstadt Jinhua. Vertreter der Stadt aus Fernost hatten ihn bei einem der Dürener Stadtfeste gebeten, doch eine Reihe von Konzerten in China zu geben und der Bitte war Benoit gefolgt. Er gab 37 Konzerte, für die er sich extra chinesische Volkslieder aneignete. „Musik ist einfach immer international, nur die Texte versteht man nicht immer“, lächelte der Franzose bei dem Gedanken an die sprachlichen Barrieren, fügte jedoch an: „Ich singe schon sehr lange und die Erfahrung bringt die notwendige Ruhe.“

Er bedauerte, dass seine Deutschkenntnisse nicht besser sind und dankte Stefan Knodel, der während des Konzerts für ihn übersetzte.

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