Düren - Eine Lektion von Brasiliens Stars, die Spaß macht

Eine Lektion von Brasiliens Stars, die Spaß macht

Von: jan
Letzte Aktualisierung:
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Bundestrainer Raul Lozano gibt Juan Manuel Serramalera, Simon Tischer und Jochen Schöps (von links) Anweisungen. Foto: Guido Jansen

Düren. Samba-Gefühl in der Arena Kreis Düren: Auf den Rängen sorgten zwei Samba-Formationen für Rhythmus, auf dem Feld zauberte eine ganz besondere Truppe. Am Freitag war die Volleyball-Nationalmannschaft von Weltmeister Brasilien an der Rur zu Gast.

Und die Mannschaft vom Zuckerhut zauberte. 3:0 (27:25, 25:17, 27:25) gewannen die Gäste ein Spiel, das vor allem im ersten und letzten Satz phasenweise auf höchstem Niveau stattgefunden hat. Auch wenn die Brasilianer ohne einige Stars wie Giba oder Dante angereist waren.

Der Weltmeister bot gegen das deutsche Nationalteam ein Niveau, wie es die Fans in Düren bisher selten bewundern konnten. Die deutschen Volleyballer haben sich bei der Premiere des neuen Bundestrainers Raul Lozano achtbar aus der Affäre gezogen.

Angesichts der Tatsache, dass der Argentinier die deutschen Spieler gerade täglich sechs bis sieben Stunden durch die Trainingshalle scheucht, um sie für die erste WM-Qualifikationsrunde Ende Mai fit zu machen. „Brasilien ist ein denkbar ungünstiger Gegner, um mit einem Sieg zu starten”, sagte Raul Lozano nach der Partie.

Und ärgerte sich darüber, dass die Deutschen nicht wenigstens einen Satz geholt hatten. Genau wie der deutsche Spielmacher Simon Tischer. „Es waren nur kleine Dinge. Aber wir haben sie falsch gemacht und Brasilien richtig”, sagte der Mann, der in Griechenland sein Geld verdient. Beeindruckend: Im ersten Satz zertrümmerten die Gäste die deutschen Satzbälle mit brachialer Gewalt, im dritten Satz mit Feingefühl und mit Finten.

Die Zuschauer jedenfalls kamen auf ihre Kosten. Es gab Szenenapplaus, denn die Chancen für die Deutschen waren da. Und das hat die Sache interessant gemacht. „Schade, es war mehr drin”, sagte Tischer.
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