Eine Leben ohne Keramik ist absolut undenkbar

Von: kin
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Keramik
Museumsleiterin Dr. Kirsten Maaß (Zweite von links) und ihre Mitstreiterinnen freuen sich über die neue Ausstellung in Langerwehe. Foto: Kinkel

Langerwehe. „Mit Ton und Keramik haben wir tagtäglich zu tun. Aber vielen Menschen ist das überhaupt nicht bewusst.” Dr. Kirsten Maaß weiß, wovon sie spricht. Schließlich ist sie die Leiterin des Töpfereimuseums in Langerwehe, kennt sich also bestens mit dem Material Ton aus.

Am Sonntag, 25. September, startet im Töpfereimuseum die neue Ausstellung „Aus der Grube in den Ofen”. Und zumindest allen Ausstellungsbesuchern wird deutlich werden, wie wichtig Ton und Keramik für unseren Alltag sind.

Das Material Ton in all seinen Facetten steht im Mittelpunkt der Ausstellung, die vom Keramikmuseum Westerwald in Höhe-Grenzhausen konzipiert wurde. Interessante Texttafeln erzählen von der Gewinnung, Aufbereitung und Erforschung des Tons früher und heute in einem der wichtigsten Tonabbaugebiete überhaupt, dem Westerwald.

Zu sehen sind historische Westerwälder Töpfererzeugnisse genauso wie hochmoderne Hightech-Keramiken, die verdeutlichen, welches ungeheure Potenzial in dem unscheinbaren Material Ton steckt. Bodenfliesen, Dachziegel, Wasserrohre, Waschbecken, Keramikmesser, Ceran-Kochfelder und sogar medizinische Ersatzteile wie Zahnersatz zeigen, dass es wirklich keinen Alltag ohne Keramik gibt.

Dr. Kirsten Maaß: „Hinzu kommen aber auch noch tolle Exponate renommierter Keramikerinnen und Keramiker”. In Langerwehe präsentieren Arwed Angerer, Monika Debus, Barbara Gröbl, Nicole Thoss, Andreas Hinder, Fritz Roßmann, Claudia Henkel, Charlotte Schleifenbaum, Martin Georg und Barte Thiesmeyer ihre Arbeiten.

Programm für Kinder

Darüber hinaus ist es Dr. Kirsten Maaß und ihrem Team mit Gudrun Wittig, Maria König, Lydia Reinartz und Sibylle Stollwerk aber auch gelungen, immer den Bogen zwischen der neuen Schau und der Dauerausstellung des Töpfereimuseums zu schlagen. Außerdem haben die Museumspädagoginnen ein Programm passend zu der neuen Ausstellung entwickelt, das das Material Ton und seine Bedeutung für den Alltag gerade auch für Kinder und Jugendliche spannend und begreifbar macht. Die jungen Leute können unter anderem mit einem Detektivspiel die interessante Schau in Langerwehe entdecken und erfahren.

Eine besondere Ausstellungseröffnung wird es zu „Aus der Grube in den Ofen” übrigens nicht geben. Dr. Kirsten Maaß: „Wir legen am Sonntag einfach los. Und sind gespannt, wie unsere Ausstellung bei den Besucherinnen und Besuchern ankommt.”

Die Ausstellung „Aus der Grube in den Ofen” ist von Sonntag, 25. September bis Sonntag, 13. November, im Töpfereimuseum in Langerwehe, Pastoratsweg 1, zu sehen.

Das Museum ist von montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

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