Düren - Ein Wort beherrscht den Dürener CDU-Empfang: Wir

Ein Wort beherrscht den Dürener CDU-Empfang: Wir

Von: Ingo Latotzki
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„Das Land braucht nun Stabilität.” Der nordrhein-westfälische CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst auf dem Dürener CDU-Empfang im Winkelsaal von Schloss Burgau. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Auf einem Fähnchen, das in einem Pflanzenarrangement steckt, steht: Wir. In Großbuchstaben. Die Fahne ist in den Deutschlandfarben gehalten, gleich daneben steckt ein weiteres Fähnchen, darauf steht CDU.

Wir. Dieses Wörtchen ist an diesem Abend oft zu hören. Thomas Rachel, der Dürener CDU-Chef, benutzt es am Montag, Bürgermeister Paul Larue und auch Hendrik Wüst, der Generalsekretär der CDU in NRW.

Es ist Neujahrsempfang der CDU in Düren, wie jedes Jahr im Winkelsaal von Schloss Burgau. 400 Gäste sind gekommen.

Eigentlich war NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg als Redner eingeladen. Der Christdemokrat konnte aber wegen einer Handverletzung nicht erscheinen, kurzerhand wurde Hendrik Wüst verpflichtet.

Gleich sein erster Satz meint: Wir. Nicht weit von ihm entfernt, gleich unterhalb des Rednerpultes steckt besagtes Fähnchen, das mit der Aufschrift: Wir. „Der Zusammenhalt”, sagt Wüst, „der Zusammenhalt ist typisch für NRW.” Gerade jetzt, in der Krise habe das Land mehrfach bewiesen, das es zusammenstehe. Nun sei es wichtig zuzuhören, die Probleme zu ergründen, das Ohr am Volk zu haben. Wie es Ministerpräsident Jürgen Rüttgers mache, er habe extra eine Reihe kreiert, die „Zuhören” heiße. Damit reise er über Land.

„Wir brauchen Regeln”

Generalsekretär Wüst, 34, forderte, es dürfe nach der Krise nicht „einfach so weitergehen”. Es brauche Regeln, klare Regeln. Wenn die international nicht einzuführen seien, „dann müssen wir das eben in Deutschland machen”.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Forschungsministerium und Dürener CDU-Chef Thomas Rachel sagte, auch Düren sei in die Weltwirtschaft integriert. Er nannte die Unternehmen Tedrive, Isola und GKD.

Die Förderung der Wirtschaft ist auch für Bürgermeister Larue ein „wichtiges Anliegen 2010”, genau wie die Bildung und Betreuung von Kindern. „Wir müssen dran bleiben”, rief Larue und auch das: „Es kommt jetzt auf den Zusammenhalt an.”

Langer Beifall

Da war es wieder, das an diesem Abend so wichtige Wörtchen: Wir. Die Audienz schien sich dem anschließen zu wollen. Ihre gemeinsame Zustimmung drückte sie mit lang anhaltendem Beifall aus.
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