Ein weltweit einzigartiger Disziplinen-Mix

Von: heb
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Mit Bogen, Bumerang, und viel Spaß bei der Sache: Heinz-Willi Dammers (rechts) und Georg Bauerschmidt auf ihrem Mischturnier. Foto: heb

Obermaubach. Der eine wirft den Bumerang, der andere schießt mit Pfeil und Bogen. Heinz-Willi Dammers und Georg Bauerschmidt sind Freunde und szenekundige Sportler. Gemeinsam entwarfen sie die weltweit wohl einzigartige Idee ihre beiden Sportarten in einem Turnier zusammenzuführen.

Im vergangenen Jahr brachten sie die Idee erstmals auf Gut Mausauel in Obermaubach auf die Beine. Ein voller Erfolg, und so trafen sich auch am Pfingstwochenende wieder 30 Sportler aus ganz Deutschland am Staubecken in der Eifel. In einer Disziplin geübt, in der anderen mehr oder weniger blutige Laien. „Wir hatten die Idee des kommunikativen voneinander Lernens bei gleichzeitigem Wettkampfcharakter“, erklärt Dammers das Konzept der Veranstaltung.

„Erstaunlich ist dabei vor allem der sportliche Erfolg der Laien“, berichtet der Bumerang-Sportler. Mit Blick auf die Disziplinenwertungen bestätigt sich der Eindruck. Da landen Bumerangwerfer im Bogenschießen vor den „Profis“ und umgekehrt.

Und auch die Gesamtwertung ist gut durchmischt: „Die Chancen sind sehr fair, die Disziplinen ergänzen sich hervorragend.“ Über drei Tage traten die Teilnehmer in Obermaubach in sieben Disziplinen gegeneinander an. Mit dem Bumerang mussten sie Ausdauer, Genauigkeit und Geschwindigkeit beweisen. Beim Intuitivschießen mit dem Bogen ging es auf die Scheibenjagd vom Holzpferd oder in den Wald auf Schlangen- und Wolfsfigurenjagd.

Zudem hatten sich die beiden Organisatoren eine eigene, gemischte Disziplin für das Wochenende überlegt. „Viele, die hier zum ersten Mal dabei, gehen ganz locker in das Turnier und sind dann am Ende voll vom anderen Sport angefixt“, weiß Bauerschmidt. „Und einige haben sich nach dem Turnier letztes Jahr schon das andere Sportgerät angeschafft.“

Neben den sportlichen Aktivitäten stand natürlich ebenso der gesellige Teil im Fokus. Am Lagerfeuer, Grill oder beim Rittermahl im Gut Mausauel wurde die Gemeinschaft gepflegt. „Wir haben das Turnier hier nun zum zweiten Mal veranstaltet und es was sicher nicht das letzte Mal“, blickt Dammers bereits ins kommende Jahr. „Die Teilnehmer sind jedenfalls begeistert. Es gibt sogar bereits erste Überlegungen, unsere Idee anderswo nachzuahmen.“ Ein kleines Erfolgsmodell aus der Eifel eben.

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