Düren - Ein wahres Feuerwerk kabarettistischer Gags

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Ein wahres Feuerwerk kabarettistischer Gags

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Henry Schumann (links) und Sebastian Pufpaff von „Das Bundeskabarett” gehörten zu den Newcomern der „Spaßgesellschaftsabende” 2009. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Das Haus der Stadt tobt. Der Saal ist ausverkauft, und die Menschen klatschen und schütteln sich vor Lachen. Die Stimmung ist toll. Und das eigentlich schon von Beginn an. Bereits zum neunten Mal gehen gerade die „Spaßgesellschaftsabende” des Kölner „Atelier Theaters” über die Bühne - nicht zuletzt Dank der Sponsoren RWE und Stadtwerke Düren mit einem wirklich außergewöhnlichen Programm.

Kabarettist Thomas Freitag führte durch das Programm und versprach den Menschen einen „Angriff auf Herz, Hirn und Bauchmuskeln” - und genau das haben die Männer und Frauen in Dürens großem Theater auch erlebt.

Bei Thomas Freitag ging es - natürlich - um die aktuelle Bundespolitik („Frau Merkel ist wieder Bundeskanzlerin. Obwohl ich immer noch auf den Moment warte, an dem sie ihre Perücke abzieht und Enthüllungsjournalist Günter Wallraff rauskommt.”), um den Abschied von Gesundheitsminister Ulla Schmidt („Früher in Aachen haben uns die Männer nicht schön operieren lassen, sondern schön gesoffen!”), der Meister der hohen Satirekunst gab sich gesellschaftskritisch und äußerst aktuell.

Alexandra Gauger, beste Newcomerin der „Spaßgesellschaftsabende” 2008, präsentierte Teile aus ihrem Programm „Fräulein Cäsars Musikstunde” und begeisterte mit Musik, Comedy und jeder Menge Klamauk. Kein Wunder, schließlich ist die Frau ausgebildete Mezzosopranistin.

Murat Topal, „echter” Polizeibeamter aus Berlin-Kreuzberg, berichtete von seinem Leben als türkisch-stämmiger Polizist im sozialen Brennpunkt („Hier leben viele Minderheiten. Zum Beispiel Leute mit einem Schulabschluss oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung.).

Das Duo „Ass-Dur” mit Dominik Wagner und Benedikt S. Zeitner zeigte in Düren eine hochkulturelle und intelligente Mischung aus moderner und klassischer Musik, Comedy und Zauberei. Bei Biggi Wanninger und Anne Rixmann dagegen ging es eher deftig zu. Die beiden Kölnerinnen zoffen sich gut gelaunt und spielen sich als Intimfeindinnen virtuos gegeneinander aus.

Als Newcomer durften am Montagabend die Gruppen „Frist Ladies” und „Das Bundeskabarett” mit den schon etablierten Künstlern auf der Bühne stehen. Eva-Maria Michel und Maria Vollmer zeigten den begeisterten Dürenern auf ungeheuer komische und amüsante Art und Weise wie man in zwölf Minuten „reich und sexy” wird.

Die drei Männer vom „Bundeskabarett” nahmen die deutsche Wiedervereinigung aufs Korn.
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