Düren - Ein Supertalent: Wasser-Mann aus Düren

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Ein Supertalent: Wasser-Mann aus Düren

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
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Hat Dieter Bohlen und Bruce Darnell begeistert: Dickson Oppong (43) aus Düren hat es bei der RTL-Show „Das Supertalent” in die zweite Castingrunde geschafft. Foto: RTL/Stefan Gregorowius

Düren. „Dieter Bohlen war von mir begeistert. Und Bruce Darnell hat drei Mal yes, yes, yes gesagt. Es war super.” Dickson Oppong (43) aus Nord-Düren kann es immer noch nicht so richtig fassen. Der gebürtige Ghanaer, der vor zwei Jahren mit seiner Frau und seiner Tochter an die Rur gekommen ist, war am Samstagabend in der RTL-Show „Das Supertalent” zu sehen.

Mit einer wirklich außergewöhnlichen Fähigkeit: Dickson Oppong kann in einer Minute fünf Liter Wasser trinken und damit eine bis zu zweieinhalb Meter hohe Fontäne spucken. Für die vierte Staffel von „Das Supertalent” haben sich zehntausende Menschen beworben, die alle eine besondere Gabe haben. Manche singen, manche sind Akrobaten - und einer spuckt fünf Liter Wasser durch die Gegend: Dickson Oppong! Dem Gewinner winken übrigens 100.000 Euro.

Sein Talent ist Dickson Oppong quasi in die Wiege gelegt: Sein Vater hatte sich in Ghana einen Namen als „Water-Man” gemacht, und Dicksons Tochter ist ab und an als „Water-Woman” unterwegs. „Meine Tochter”, erzählt Dickson, „kann aber nur drei Liter trinken in einer Minute. Nicht fünf wie ich. Mir war übrigens schon mit acht Jahren klar, dass ich auch ein Water-Man werden wollte.”

Zur ersten Castingrunde musste Dickson Oppong nach Berlin. „Es war toll”, schwärmt der Afrikaner. „Alle waren sehr, sehr nett zu mir. Der Auftritt hat jede Menge Spaß gemacht.” Und die erste Runde hat Dickson auch problemlos geschafft: „Alle drei Jurymitglieder haben mich weitergeschickt. Sie waren sehr überrascht und haben gesagt, dass sie einen wie mich noch nie gesehen hätten. Ob ich es bis in die Live-Shows schaffe, entscheidet sich dann Mitte November. Ich bin schon ziemlich aufgeregt.”

Bis dahin wird Dickson Oppong auf jeden Fall fleißig üben und zwar täglich. „Ich habe immer jede Menge Wasser zu Hause. Unmengen sogar. Und es muss auch immer das Wasser aus einem bestimmten Supermarkt sein. Das hat genau die richtige Menge Kohlensäure. Damit klappt es am besten.” Aber auch sonst, so der Dürener „Water-Man”, würde er viel trinken, mindestens sechs Liter jeden Tag. Was er mit dem vielen Geld machen würde, wenn er denn beim „Supertalent” gewinnt, konnte Dickson Oppong am Montag noch nicht sagen. „Dann setze ich mich erst mal hin”, schmunzelt er. „Um mir genau zu überlegen, was ich mit dem Geld tun kann.”
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