Ein Sieg gegen Netzhoppers einfach Pflicht

Von: jan
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Gemeinsames Training: (v.l.) Kamil Kacprzak, Till Lieber und Christoph Eichen spielen sich für die heutige Aufgabe in der Bundesliga ein. Foto: Jansen

Düren. „Wir sind Evivo Düren. Wir haben den Anspruch, dieses Spiel zu gewinnen.” Christoph Eichbaum lässt keinen Zweifel daran, was er für das Spiel in der Volleyball-Bundesliga erwartet: einen Sieg seiner neuen Mannschaft Evivo Düren gegen seine Ex-Truppe, die Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee (KW).

Gleichwohl ist sich der 28-Jährige der Problematik bewusst, dass Evivo vor einer schweren Partie steht. Denn einerseits ist der Druck hoch. Will Evivo sich die Chance bewahren, vor dem Beginn der Play offs noch auf Platz vier vorrücken zu können, dann ist ein Sieg am Donnerstag ab 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren absolute Pflicht. „Einfach wird das sicher nicht”, so Eichbaum. Düren hat, wie berichtet, Personalprobleme.

„Wir müssen uns darauf konzentrieren, unsere beste Leistung abzurufen und dürfen gar nicht so sehr auf den Gegner schauen”, sagt Eichbaum.

Das ist im Fall von Königs Wusterhausen, die in den vergangenen beiden Jahren mit ihren Auswärtssiegen in den Liga-Spielen in Düren für unliebsame Überraschungen im Evivo-Lager gesorgt haben, auch nicht anzuraten. Denn KW, der Mannschaft von Evivos Ex-Trainer Mirko Culic, haftet immer noch der Ruf des Düren-Schrecks an.

„Wir müssen gut aufschlagen. Dann kann Königs Wusterhausen sein schnelles Angriffsspiel nicht aufziehen. Und dann können wir sie knacken”, gibt Eichbaum die Marschroute gegen seine ehemaligen Mitspieler vor. Einen kleinen Vorteil hat Evivo: Mit Eichbaum haben die Volleyballer von der Rur einen Spieler in ihren Reihen, der den Gegner gut kennt. Dagegen hat Mirko Culic keine tiefen Einblicke mehr in das Evivo-Team. Denn mit Spielmacher Ilja Wiederschein ging Anfang des Monats der letzte Spieler von Bord, der noch unter Culic in Düren trainiert hatte.

Eine Ausnahme gibt es: Rückkehrer Till Lieber hat auch zu Culics Zeit in Düren gespielt. Der 29-Jährige streift das Evivo-Trikot am Donnerstag über, weil der etatmäßige Abwehrchef Fabian Kohl am Knie operiert wurde und sicher drei Wochen ausfällt. So lange springt Ex-Nationalspieler Till Lieber für den Verletzten ein. „Ich mache mir da keine großen Sorgen”, sagt Evivo-Trainer Sven Anton. „Till ist ein ganz großes Ball-Talent. Der packt das.” Zumal Till Lieber diesmal immerhin Zeit hatte, um mit der Mannschaft zu trainieren. In den vergangenen beiden Jahren sprang der Abwehrexperte im Ruhestand jeweils spontan ein, als Not am Mann war. „Ich habe einen guten Eindruck von der Mannschaft”, sagte Lieber zu Beginn der Woche.

Trainer Sven Anton hofft darauf, dass die Annahme der gegnerischen Aufschläge trotz der großen Personalveränderungen der vergangenen Wochen wieder stabiler wird.

Der neu verpflichtete Pole, Kamil Kacprzak, könnte einen großen Beitrag dazu leisten. Die große Frage wird jedoch sein, wie Evivo im wichtigen Spiel gegen KW damit umgeht, dass der wichtige Hauptangreifer, Christian Dünnes, erneut ganz sicher und der andere Hauptangreifer Michael Olieman möglicherweise ausfällt.
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