Ein Segen für Merken

Von: de
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Strahlende Gesichter gab es bei der offiziellen Freigabe der neuen Straße zwischen Merken und Schophoven. Foto: Dietmar Engels

Düren/Inden. Der neue Verkehrsweg ist 3,3 Kilometer lang und hat rund 1,4 Millionen Euro gekostet. Die Rede ist von der so genannten Betriebsstraße, die RWE Power als Bergbautreibender zwischen dem Dürener Stadtteil Merken und dem Indener Ortsteil Schophoven angelegt.

Bei der feierlichen Freigabe am Freitagmittag stellten Artur Oster, Leiter des Tagebaus Inden, und Landrat Wolfgang Spelthahn unisono die „sehr gute Zusammenarbeit” bei dem Projekt heraus. Vor allem Merken werde von der neuen Straße profitieren, leite sie doch insbesondere den Schwerlastverkehr nördlich um den Ortskern herum.

Die Betriebsstraße beginnt an dem vorhandenen Kreisverkehr mit der Landesstraße 12 und der Kreisstraße 43n. Sie verläuft in südlicher Richtung parallel zur späteren Abbaukante des Tagebaus Inden bis nach Merken.

Im weiteren Verlauf wird die Landesstraße 257 gekreuzt. Die Straße endet ebenfalls mit einem Kreisverkehr an der Kreisstraße 42 westliche von Merken. Die Bauarbeiten nahmen nur 14 Monate in Anspruch.

Appell an Stadt Düren

Der Landrat unterstrich in seinem Grußwort noch einmal die Bedeutung die der künftige Tagebau-Restsee biete. Er appellierte in diesem Zusammenhang an die Verantwortlichen bei der Stadt Düren den Widerstand gegen das Projekt aufzugeben.

„Lassen Sie uns gemeinsam das Beste für unsere Region erreichen”, sagte Spelthahn, und: „Bei der Gestaltung der Zukunft des Indelandes sollte Düren nicht länger abseits stehen”.
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