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Ein peppiger Song zum Dürener Kirmes-Sommer

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
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Ralf Dreesen (Mitte) hat ein Lied über die Annakirmes geschrieben. Seine Tochter Alyssa (links) und Schaustellerkind Celina Cremer finden den Song toll. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Ralf Dreesen ist ein echter Kirmesjeck. Als er noch ein Kind war, gab es für den waschechten Dürener kein Halten mehr, wenn die Schausteller in die Stadt kamen. „Ich war der erste, der an den Autoscootern stand und der letzte, der den Platz wieder verlassen hat”, schmunzelt der Vollblut-Musiker, der mittlerweile in Merzenich lebt.

„Ich habe vom Aufbau bis zum Abbau der letzten Schraube alles beobachtet.”

Und da lag es eigentlich nahe, dass der Sänger und Entertainer endlich dem Dürener Rummel auch mal ein Lied widmet. Ein Liebeslied, genauer gesagt.

„Es gibt eigentlich alles in Sachen Annakirmes”, sagt auch der Vorsitzende des Dürener Schaustellerverbandes Hans Bert Cremer. „Nur kein Kirmeslied. Das musste wirklich dringend her.”

„Annakirmeszeit” heißt der peppige Song, der passend zum Kirmes-Sommer teilweise mit flotten südamerikanischen Rhythmen daher kommt. Erzählt wird die Geschichte eines verliebten Pärchens, das gemeinsam über den Kirmesplatz bummelt.

Die beiden ziehen Lose, kaufen Lebkuchenherzen, fahren Karussell - Gänsehautstimmung pur halt! Ralf Dreesen: „Innerhalb von drei Tagen hatte ich das Lied mit meinem Partner Max Obuchow getextet, komponiert, arrangiert und eingesungen. Das war aber nur möglich, weil da wirklich von mir jede Menge Herzblut drinsteckt. Ich brauchte eigentlich nur meinen Stift zu nehmen, der Rest ging dann ganz von selbst.”

Ralf Dreesen und Hans Bert Cremer haben an alle Schausteller auf der Annakirmes mittlerweile CDs mit der „Annakirmeszeit” verteilt, offiziell vorgestellt wird der Kirmessong am Samstag nach der Kirmeseröffnung um 15 Uhr im Festzelt.

Wer eine CD für zu Hause möchte, kann die für fünf Euro am Kinderkarussell von Hans Bert Cremer (direkt am großen Zelt) kaufen. Ralf Dreesen: „Ich werde in diesem Jahr auf der Kirmes noch einige Originaltöne aufnehmen und in mein Lied einbauen. Von den Stimmen und überhaupt den Geräuschen auf dem Platz.”

Außerdem will Dreesen dann für sein Lied noch eine weitere Strophe dazu dichten. „Mein Plan ist es, einen Chor mit den größten Kirmesjecken aus Düren zu gründen. Und der soll dann den Refrain singen. Das machen wir nächstes Jahr, und das wird sicher ein Mordsspaß.”

Zwei kleine Fans hat Ralf Dreesen schon gefunden: seine Tochter Alyssa (11), die jeden Tag auf die Annakirmes möchte, und Celina Cremer, eingefleischtes Schaustellerkind und echte Kirmes-Expertin. Beide finden das Lied toll und sind sich sicher, dass „Annakirmeszeit” ein echter Hit wird. Zumindest in Düren.
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