Pier - Ein Ort der Begegnung für das neue Pier

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Ein Ort der Begegnung für das neue Pier

Von: wam
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Das neue Bürgerhaus soll ein
Das neue Bürgerhaus soll ein Ort der Geselligkeit sein, wünscht sich Bürgermeister Josef Göbbels.

Pier. Im Rahmen einer gut besuchten Eröffnungsveranstaltung wurde jetzt in Pier das neue Bürgerhaus eingeweiht. Pier, ein Ort, der durch Umsiedlung „neu” in die Gemeinde Langerwehe aufgenommen wurde, hat nun mit dem Bürgerhaus ein Zentrum erhalten. Wieder ein Stück weit mehr Zusammenhalt für die „junge” Ortschaft.

Auch Bürgermeister Heinrich Göbbels ist froh, dass das Bürgerhaus, ein Ort „der Begegnung und Zusammenkunft”, endlich eingeweiht werden kann. „Das ist das Zeichen der Integration schlechthin für Pier”, erklärt Göbbels.

Auch in seiner Rede verlieh der erste Bürger der Gemeinde seinen Gedanken Ausdruck und trug seine Wünsche vor: „Dieses Haus soll ein Haus der Geselligkeit, Kommunikation und Integration werden.”

Nach der Rede des Bürgermeisters, der sich ebenfalls für das Erscheinen von Josef Wirtz (MdL), der Vertreter von RWE Power sowie der zahlreichen Ortsvereine bedankte, wurde das Bürgerhaus von dem katholischen Pfarrer der Gemeinde, Bernhard Gombert, und seinem evangelischen Kollegen, Daniel Müller Thór, geweiht, die ebenfalls ein Gebet zur Einweihung sprachen. Aufgelockert wurde die Veranstaltung durch musikalische Unterstützung der örtlichen Gesangs- und Musikvereine.

Auch Architekt Toni Luysberg aus Kleinhau sprach einige erläuternde Worte über das neue Bürgerhaus. Luysberg arbeitete damals ehrenamtlich für die Schützen in Pier, woraus schließlich auch der Auftrag für das neue Bürgerhaus entstand.

Bemerkenswert daran ist die Möglichkeit, das Haus gleich mehrfach nutzen zu können. So sind nämlich Schützenheim und Bürgerhaus unter einem Dach untergebracht. Durch mobile Trennwände kann die insgesamt 750 Quadratmeter große Nutzfläche in drei Räume aufgeteilt werden, so dass bis zu drei Vereine gleichzeitig tagen können.

Mit dem Auto in die Halle

Luysberg, der selbst seit vielen Jahren als Vereinsmitglied und Vorsitzender tätig ist, konnte dadurch viel Erfahrung und Verständnis für diese Aufgabe mitbringen und den Vereinen in Pier somit eine individuelle „Heimat” schaffen.

Auf die Frage hin, warum man denn sogar mit dem Auto in die Halle fahren könne, entgegnete Luysberg schlichtweg: „Wenn man für einen Verein jahrelang Stühle hin und her schleppt, kommt man auf solche Ideen.” Sogar die verwendeten Baustoffe stammen allesamt aus der Region, was dem Architekten sehr wichtig war.

Insgesamt hat das 2008 begonnene Projekt „Schützenheim/Bürgerhaus” rund 1,25 Millionen Euro gekostet. Doch alle Beteiligten sind sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis und sind sich einig: Pier ist nun endlich in die Gemeinde integriert.
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