Nideggen - Ein Neubau für die ganze Region

Ein Neubau für die ganze Region

Von: bugi
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Drei Partner für die neue Jugendherberge: Landrat Wolfgang Spelthahn, Nideggens Bürgermeister Willi Hönscheid und DJH-Vorsitzender Rudolf Schwan (von links). Foto: Burkhard Giesen

Nideggen. Der Übergang wird nahtlos sein. Wenn die alte Jugendherberge in Nideggen schließt, wird die neue am Standort Dienstleistungszentrum am ehemaligen Haus der Familie öffnen. Das soll in rund einem Jahr sein. Am Montag unterzeichneten der Kreis Düren, die Stadt Nideggen und das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) die entsprechenden Pläne.

4,3 Millionen Euro sind für das moderne Gebäude veranschlagt, weitere rund 1,7 Millionen fließen in die Infrastruktur. „Was wir hier anpacken, wird gut werden”, versicherte Rudolf Schwan, Vorsitzender des Landesverbandes NRW des Jugendherbergswerkes.

Die neue Nideggener Herberge wird nicht nur moderner, sondern auch größer. 180 Betten wird es geben, damit könnte die Zahl der Übernachtungen von bisher 25.000 auf 35.000 im Jahr gesteigert werden.

Eröffnung im Herbst 2010

Dabei setzt das DJH nicht mehr nur rein auf die Nutzergruppen Schüler und Jugendliche, sondern verstärkt auch auf Familien. Und das Angebot rund um Nideggen ist üppig: vom Nationalpark bis zum Eifelsteig, vom Felsenklettern bis zum Kanufahren. „Die Jugendherberge hat stets das Image der Stadt geprägt und macht für uns einen Mehrwert im touristischen Bereich aus”, betonte Nideggens Bürgermeister Willi Hönscheid.

Aber nicht nur. Die indirekten Arbeitsplätze und das Geld, das die Gäste der DJH in Nideggen lassen, seien für die finanziell klamme Kommune ebenfalls ein wichtiger Punkt. Und: „Es ist die einzige Jugendherberge im Kreis Düren”, wie Landrat Wolfgang Spelthahn zur Vertragsunterzeichnung feststellte. „Der Neubau tut der ganzen Region gut”, so Spelthahn, der sich insbesondere auch bei der Stadt Nideggen bedankte, dass ein Teil der Infrastrukturmaßnahmen aus den kommunalen Mitteln des Konjunkturpaketes bereitgestellt wurden.

„Wir sind am Ende einer langen Wegstrecke und können nun gemeinsam an den Bau gehen”, so Spelthahn weiter. Und der soll recht zügig erfolgen. Der Bauantrag dürfte in drei bis vier Wochen vorliegen, Ende August könnte dann der erste Spatenstich erfolgen. Als Bauzeit werden zwölf Monate anvisiert, so dass im Herbst 2010 mit der Neueröffnung zu rechnen ist.
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