Düren - Ein Maibaum fürs Hoesch-Museum

Weltmeisterschaft Weltmeister WM Pokal Russland Fifa DFB Nationalmannschaft

Ein Maibaum fürs Hoesch-Museum

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
Die Mitglieder der Maigesellsc
Die Mitglieder der Maigesellschaft Gürzenich hatten an dem prächtigen Maibaum für das Leopold-Hoesch-Museum tüchtig zu schleppen. Der Baum soll in den nächsten Wochen noch zum Kunstobjekt werden. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Dass vor dem Leopold-Hoesch-Museum in Düren ein riesiger Maibaum steht, hat weniger damit zu tun, dass das Museum mit Chefin Dr. Renate Goldmann fest in Frauenhand ist. Vielmehr haben knapp dreißig junge Männer, die allesamt von der Maigesellschaft Gürzenich waren, den prächtigen Baum vor dem Museum aufgestellt, weil der demnächst zum Kunstobjekt werden soll.

Dr. Renate Goldmann, Jeannine Bruno, Leiterin der Werkloge des Leopold-Hoesch-Museums und Georg Trocha von der Firma „Probiotec”, einem Unternehmen der Weyergruppe, der das Projekt unterstützt, haben die Veranstaltungen zum Museumstag in Düren unter das Motto „Das Museum im Spiegel des Klimawandels” gestellt. Ein Museum, so Renate Goldmann, sei auch ein Ort der Reflexion mit der Aufgabe, aktuelle Diskussionen der Gesellschaft und Positionen der Kunst zu präsentieren.

„In diesem Sinne”, so Jeannine Bruno, „sollen Museum, Hoeschplatz und Papiermuseum am 20. Mai zu einem Labor werden, Fragen zum Klimawandel und dessen Einfluss auf die Kunst untersucht.” Kinder und Jugendliche sollen darüber hinaus die Gelegenheit bekommen, den Maibaum der Maigesellschaft Gürzenich am Museumstag zu Ende zu schmücken. Und zwar mit Recyclingpapier, Stoffen, Wollen und Alltagsgegenständen.

Jeannine Bruno: „Das alte Maibrauchtum findet so seine künstlerische Weiterentwicklung und schlägt eine Brücke zur Gegenwart.” Gleichzeitig, so Bruno weiter, soll auf die engen Zusammenhänge zwischen der Bewahrung und dem Schutz von Natur- und Klimaressourcen hingewiesen stellen. „Die Kinder und Jugendlichen sollen vor die kreative Herausforderung gestellt werden”, so Bruno, „ihre alltägliche Umgebung mit Blick auf zukünftige Lebensformen zu erforschen.”

Im Rahmen des Museumstages wird es um 12 Uhr ein Konter der Gruppe „Jules” geben, ferner wird ab 14 Uhr der Film „Die unbequeme Wahrheit” von Al Gore gezeigt. Um 15 Uhr wird zudem eine Führung durch das Papiermuseum angeboten.

„Welt im Wandel - Museen im Wandel”, heißt das Motto des Internationalen Museumstages am Sonntag, 20. Mai. Im Leopold-Hosch-Museum findet dann ein Tag der offenen Tür zu dem spannenden Thema „Kunst und Klima” statt. Dabei geht es auch um den Einfluss des Klimawandels auf die Kunst.

Zum Thema „Was ist Klimawandel”, zu Energiefragen und zur Papierverarbeitung wird es Informationsstände geben. Der Tag der offenen Tür findet von 10 bis 17 Uhr statt, um 13 Uhr wird es auf dem Hoeschplatz eine große Luftballonaktion für Kinder und Erwachsene geben.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert