Ein Leuchtturm des Miteinanders

Von: Elmar Farber
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Das „Mehrgenerationenhaus Düren” macht seinem Namen alle Ehre. Thomas Rachel (MdB) empfängt die Patenschaftsurkunde von Forums-Leiterin Helga Conzen und Mehrgenerationenhaus-Koordinatorin Cornelia Küpper (hinten links). Foto: Elmar Farber

Düren. „Ein gutes Kind braucht einen Paten”, sagt die Leiterin des Katholischen Forums für Erwachsenen- und Familienbildung Düren-Eifel, Helga Conzen. So will es auch das Bundesfamilienministerium. Zumindest wenn es sich bei dem guten Kind um eines der bundesweit rund 500 Mehrgenerationenhäuser handelt.

Seit drei Jahren bietet das Mehrgenerationenhaus Düren im katholischen Bildungsforum ein breites Spektrum von generationenübergreifenden Angeboten an. Die Bandbreite reicht von der Hausaufgaben- und Kinderbetreuung über das regelmäßige Demenzcafé bis hin zu Computerkursen von Schülerinnen für Senioren.

Es gibt eine Leihbücherei, eine Schreinerwerkstatt, ein Internetcafé, einen Mittagstisch, einen internationalen Back- und Kochkurs, die Vermittlung hauhaltsnaher Dienstleistungen und vieles mehr.

„Unser Ziel ist es, Mehrgenerationenhäuser als Drehscheiben für Dienstleistungen zu etablieren, die Menschen verschiedenen Alters wirklich brauchen: Angefangen vom Wäscheservice oder Computerkurs für Internetbanking über die Leih-Oma bis hin zum Mittagstisch für Schulkinder und die Krabbelgruppe.

Mehrgenerationenhäuser sind wie Bienenstöcke, voller Aktivität und Kommunikation. Der Honig, den sie produzieren ist gegenseitige Hilfe, die daraus entsteht, dass jeder Mensch seine Kompetenzen einbringt”, erklärte die damalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zum Auftakt der Aktion im November 2006.

Die Angebote des Mehrgenerationenhauses Düren und die Menschen, die sie mit Leben füllen, zeigen, dass das Ziel in der Holzstraße realisiert wurde.

Eine Vorgabe des Ministeriums, das die Mehrgenerationenhäuser maximal fünf Jahre lang mit je 40.000 Euro pro Jahr unterstützt, hatten die Dürener bislang jedoch nicht erfüllt: „Letztlich soll jedes Haus mindestens einen Paten oder eine Patin haben.”

Mit dem Bundestagsabgeordneten des Kreises Düren, Thomas Rachel (CDU), kann das Mehrgenerationenhaus nun auch offiziell einen prominenten Paten vorweisen.

Die Patenschaftsurkunde übergaben die Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses Düren, Cornelia Küpper, und Helga Conzen anlässlich eines familiären Grillfestes, mit dem sie sich am Dienstag bei ihren (vielen ehrenamtlichen) Mitarbeitern bedankten.

Der neue Pate beglückwünschte das Team des Mehrgenerationenhauses für die erfolgreiche Arbeit an diesem „Leuchtturm des menschlichen Miteinanders”, für den er sich in Berlin weiter gerne einsetzt.
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