Düren - Ein Fusionsteam auf dem Kunstrasenplatz?

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Ein Fusionsteam auf dem Kunstrasenplatz?

Von: jan
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Düren. Dass die Fußballer des GFC Düren 09 in der kommenden Saison in der Landesliga starten können, ist laut ihrem Präsidenten Henner Schmidt nicht in Gefahr. Trotz des laufenden Insolvenzverfahrens sei der Verein sportlich voll handlungsfähig.

Schmidt bestätigte, dass der Etat der Fußballer, der finanziell in eine eigens gegründete Gesellschaft ausgelagert ist, gedeckt ist. „Selbst wenn sich das Insolvenzverfahren länger zieht, hat das auf den Sport keinen Einfluss”, so Schmidt.

Dass die Angelegenheit länger dauern könnte, erscheint gut möglich. Schließlich gilt es nicht als sicher, dass die Gläubiger des Vereins sofort mit dem ersten Vergleichsangebot zufrieden sein werden. Für die Fusionspläne, die die Gürzenicher in Richtung Düren 99 haben, wäre ein langes Hinauszögern ungünstig.

Die finanziellen Probleme des GFC haben bereits verhindert, dass beide Klubs sich schon in diesem Sommer vereinen können. „Es ist doch klar, dass wir als Fusionspartner nur interessant sind, wenn wir gesund sind”, so Schmidt.

Gleichzeitig bekräftigte er noch einmal, wie sinnvoll eine Zusammenlegung sei. „Wenn man die Schablonen beider Klubs übereinander legt, dann sieht man, dass das gut passt.” Die Abteilungen würden sich gut ergänzen. Der GFC brächte eine funktionierende Fußballabteilung mit ein, die 99er den überregional bekannten Namen. Beispielsweise.

Erste Schritte in diese Richtung wurden bereits gemacht, obwohl die Fusion noch nicht akut ist. Die Pächter-Frage ist geklärt. Das GFC-Klubheim an der Papiermühle und die Gastronomie an der Westkampfbahn sind künftig in der Hand eines Pächters. In der Altersklasse C-Junioren bilden beide Klubs bereits eine Spielgemeinschaft. SG GFC Düren 99 heißt das Ganze. „Außerdem werden wir künftig einige unserer Jugendmannschaften schon auf die Westkampfbahn auslagern”, schildert Schmidt einen weiteren Schritt in Richtung Fusion.

In den Hinterköpfen beider Vorstände gibt es laut Schmidt auch schon einen Plan B, falls die von Landrat Wolfgang Spelthahn vorangetriebene Idee, ein Sport- und Fußball-Zentrum mit Stadion auf dem Gelände der 99er zu errichten, scheitern sollte.

„Auf der Westkampfbahn gibt es sicher Nachholbedarf”, so der GFC-Präsident. Ein Kunstrasenplatz könnte eine Lösung sein, falls die erste Mannschaft auf der Westkampfbahn spielen sollte. Eile besteht hier laut Schmidt aber nicht. Schließlich könne die Papiermühle zumindest zeitweise weiterhin die Spielstätte sein.
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