Düren - Ein eigenes Theaterpaket speziell für Jugendliche

Ein eigenes Theaterpaket speziell für Jugendliche

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Viele Ideen und Anregungen ste
Viele Ideen und Anregungen stecken Theaterpädagogin Marion Kaeseler (v.l.), Monika Rothmaier-Szudy, künstlerische Leiterin des Theaters Düren, und Gerhard Lange, Leiter des Kulturbetriebes der Stadt Düren, in die Theaterkiste.

Düren. „Da steckt viel für euch drin!”, versprechen Monika Rothmaier-Szudy, künstlerische Leiterin des Theaters Düren und Theaterpädagogin Marion Kaeseler, die für Dürener Jugendliche ein ganzes Paket von guten Einfällen rund um das Theater schnüren und in einer kleinen Theaterkiste in Dürener Schulen aufstellen wollen. Da kann jeder zugreifen und sich Appetit auf Theater machen!

„Wir haben im Theater im Haus der Stadt Düren bereits vier Reihen für Kinder und Jugendliche aufgebaut, die gut funktionieren”, sagt Monika Rothmaier-Szudy mit berechtigtem Stolz. Für sie ist das aber kein Grund, sich auf Erreichtem auszuruhen. „Wir wollen noch mehr Kinder und Jugendliche ins Theater holen.”

Besondere Ideen, wie das geschehen soll, hat Marion Kaeseler, die als Theaterpädagogin in Düren bereits auf vielen Schauplätzen Theater mit Kindern und Jugend-lichen gemacht hat und macht: Im Burgauer Wald zum Beispiel im Rahmen eine Theaterprojektes des Spielpädagogischen Dienstes, beim Mädchentag im Haus der Stadt und nicht zuletzt als Leiterin der neuen Dürener Theatergruppe „Ernas Erben”, die mit dem Stück „Der Arbeitslose” im Haus der Stadt und im Theater Kattowitz aufgetreten sind, war sie aktiv. „Marion Kaeseler ist ein Glücksfall für Düren”, bringt Monika Rothmaier-Szudy es auf den Punkt.

Gemeinsam hat man sich Ziele gesetzt: Zum einen wird die Theaterpädagogin den Kontakt zu Schulen und Lehrern ausbauen, auf Deutschkonferenzen oder im Unterricht kurz die Theaterkiste vorstellen und erläutern, für welche Zielgruppen sie gepackt wurde.

Marion Kaeseler möchte darüber hinaus Deutschlehrer anregen, mit Schülerinnen und Schülern zum Beispiel das Kohlhaas-Stück im Haus der Stadt am 24. Oktober zu besuchen oder den Kästner-Abend am 23. November. Für die Englischlehrer hat sie „Much Ado About Nothing” und „Kings Speech” in der Kiste, für Musiklehrer eine „Hänsel- und Gretel”-Aufführung im November.

Bei der Kontaktpflege zu den Schulen werden auch die Schulsozialarbeiterinnen hilfreich zur Seite stehen. Gerhard Lange, Leiter des Kulturbetriebes der Stadt Düren, sieht in der Initiative von Monika Rothmaier-Szudy und Marion Kaeseler einen wichtigen Beitrag zu dem Ziel des ganzen Dürener Kulturbetriebes, sich noch mehr Kindern und Jugendlichen zuzuwenden.

Dazu gehört auch Ziel Nummer Zwei, nämlich der Aufbau eines Theater-Jugendclubs, der sich am Montag, 3. September, um 18.15 Uhr im Foyer im Haus der Stadt erstmals trifft. Der Jugendclub besucht gemeinsam mit der Theaterpädagogin vier Stücke, nämlich: „Jakob und Leidental”, „Heute: Kohlhaas”, „Michael Jackson” und „Klasse Tour”.

Eine Eintrittskarte für die Jugendclub-Theaterbesucher bis 21 Jahre kostet pro Stück nur 5,50 Euro, Anfahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln inklusive. Darüber hinaus soll es rund um die Stücke spannende Aktionen geben: „Vielleicht spielen wir mal Szenen an oder wir lernen einen Schauspieler kennen”, verspricht Marion Kaeseler.
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