Ein echter Marlborough von 1914 ist der älteste Starter

Von: kin
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Auch ein Ford A aus den 30er Jahren wird bei der Ausfahrt der Oldtimerfreunde Langerwehe mit von der Partie sein.

Langerwehe. Die Oldtimerfreunde Langerwehe laden für Sonntag, 16. Juni, zu ihrer zweiten Genießer-Tour ein. Der Tag ist Gelegenheit für alle Freunde betagter Gefährte, die Schmuckstücke ausgiebig zu bestaunen und in voller Fahrt genießen zu können.

Gegen 10 Uhr wird sich eine bunte Schar von 49 ganz unterschiedlichen Fahrzeugen auf die rund 100 Kilometer lange, natürlich noch geheime Strecke, rund um Langerwehe begeben. Nach der Ankunft am Ziel, gegen 15 Uhr, werden die automobilen Kostbarkeiten dem Publikum vorgestellt. Start und Ziel ist am Exmouthplatz.

Mit der Tour sollen vor allen Dingen die Oldtimerfreunde angesprochen werden, die keinen Wert auf Höchstleistungen ihrer betagten Fahrzeuge legen. Die Oldtimerfreunde Langerwehe wenden sich bewusst denen zu, die eine gemütliche Ausfahrt mit Gleichgesinnten suchen, abseits von Hektik und der Jagd nach Punkten.

Der älteste Teilnehmer ist ein Marlborough aus dem Jahr 1914, ein französisches Automobil, das im Laufe seines bisherigen Lebens sogar einmal 40 Jahre am Stück in einem Museum auf die nächste Fahrt gewartet hat und sich heute noch im unrestaurierten Originalzustand präsentiert. Es wurden weder elektrische Lampen noch ein elektrischer Anlasser nachgerüstet. Das bedeutet, dass das Fahrzeug bei jedem Start von Hand „angekurbelt“ werden muss.

Insgesamt werden sieben Automobile an den Start gehen, die zwischen 1914 bis Ende der 1940er Jahre gebaut wurden. Mit von der Partie sind völlig gegensätzliche Wagen, unter anderem ein Ford mit einer speziellen Rennkarosserie aus dem Jahr 1930 und ein Mercedes mit großvolumigem Motor, ein schwerer Wagen, für die Ewigkeit gebaut, immer noch imposant und Sinnbild für puren Luxus.

Die Fahrzeuge, die nach Langerwehe kommen werden, und die in der Epoche von 1950 bis einschließlich 1973 gebaut wurden, sind, obwohl sie um Dekaden jünger sind, nicht minder interessant. Da sind zum Beispiel die „Knutschkugel“ BMW Isetta oder ein Triumph Sportwagen.

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