Düren - Ein besonderer Beatles-Abend

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Ein besonderer Beatles-Abend

Von: Jan-Ole Feeken
Letzte Aktualisierung:
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Gefühlvoll bis Schwungvoll: Peter Bernards (links) und Elmar Valter (rechts) präsentierten in unvergleichlicher Art Beatles-Songs. Foto: Jan Ole Feeken

Düren. Der Clubkeller in der Fabrik für Kultur und Stadtteil (ehemals Becker & Funck) hätte auch in „Indra“ umbenannt werden können, jener Club, in dem einst die „Beatles“ ihre ersten Auftritte feierten. Doch fernab jeglicher Show stand etwas ganz anderes im Mittelpunkt.

„The man in the crowd with the multi-coloured mirrors on hishobnail boots“, hinter diesem kurzen und prägnanten Bandnamen verbergen sich jedoch, ganz unscheinbar, zwei einzigartige Sänger. Das Duo Elmar Valter und Peter Bernards stellte vor gut gefüllter Kulisse ihr immenses Repertoire an Beatles-Song unter Beweis.

Mit ihren Gitarren und ihrem zweistimmigen Gesang lieferten sie eine eindrucksvolle Darbietung ab. Dabei wurde klar: Es sind nicht nur die Welthits der Beatles, die vor „The man...“ nicht sicher sind, auch vor unbekannten Songs und B-Seiten schreckten beide nicht zurück. So wurde zwischen „Honey Pie“ und „Penny Lane“ „Hey Bulldog“ eingestreut, und eben diese Auswahl der Stücke, ein perfekt abgestimmter Mix aus Evergreens und Liedern, denen in der Vergangenheit nicht so viel Aufmerksam geschenkt wurde, machte den Abend zu etwas Besonderem.

Aber nicht nur musikalisch wussten Elmar Valter und Peter Bernards zu überzeugen.

Nah am Original

Ihr Fachwissen, das sie zwischen den Titeln preisgaben, zeugte davon, dass sie mehr sind als nur eine simple Coverband. Sie befassen sich mit der Materie „The Beatles“ – und so kam es auch beim Publikum an. Nicht die Stimmimitationen sind es, sondern das Leben, welches von „The man...“ in jeden einzelnen Song gehaucht wird, womit sie teilweise verblüffend nah am Original liegen.

Der Abend gipfelte in zwei Zugaben: „A Hard Day‘s Night“, was als Dank an das Publikum und für das Wohlbefinden des Duos auf der Bühne gedeutet werden kann. Und: Als krönender Abschluss wurde „Hey Jude“ zu einer Interaktion zwischen Musikern und Publikum, bei der minutenlang „Na na na na-na-na-na, na-na-na-na, Hey Jude“ im gegenseitigen Wechsel gesungen wurde und für Gänsehautstimmung sorgte.

Das Publikum dankte stehend mit tosendem Applaus.

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