Düren - Ein Backpapier rettet Arbeitsplätze

WirHier Freisteller

Ein Backpapier rettet Arbeitsplätze

Von: kin
Letzte Aktualisierung:
In Düren wird modernes Backpa
In Düren wird modernes Backpapier produziert: Raija Mörö, Hannu Kottonen und Michael Päckner (v. l.) präsentieren das Produkt. Foto: S. Kinkel

Düren. Einfaches Backpapier war gestern. Metsä Tissue produziert in Düren jetzt unter dem Namen „Saga” silikoniertes, fett- und wasserundurchlässiges Papier. Eines, das nach Konzernangaben ähnlich wie Alufolie auch zum Garen im Backofen oder zum Aromakochen im Wasserbad genutzt werden kann.

Danach kann das Papier aber im Gegensatz zu der Silberfolie auf dem Komposthaufen entsorgt werden. Im Herbst vergangenen Jahres hatte Metsä Tissue die „Papiermaschine PM5” samt Gebäude und Infrastruktur von der Firma M-real an der Veldener Straße gekauft. 90 Arbeitsplätze konnten damit in Düren gerettet werden. M-real hatte seinerzeit angekündigt, 220 Jobs an den beiden Standorten in Düren und Bergisch-Gladbach zu streichen.


Zehn Millionen Euro hat der Kauf der „PM5” gekostet, weitere 20 Millionen Euro hat Metsä Tissue in den Umbau der Maschine investiert. Mit dem modernen Backpapier - bisher hat Metsä Tissue vorwiegend Hygienepapiere produziert - erhoffen Vorstandsvorsitzender Hannu Kottonen und sein Team sich jede Menge Marktpotenzial. Die Produktion in Düren, so Hannu Kottonen am Mittwoch, bei der offiziellen Einweihung der „PM5”, rücke die Produktion näher zu den wichtigen Märkten.

Mit dem Werk in Düren, so Raija Mörö von Metsä Tissue, erreiche die Marke „Saga” ein ganz neues Niveau.” Seit Juni wird das moderne Backpapier in Düren bereits produziert, mittelfristig hoffen die Verantwortlichen auch noch expandieren zu können. Bereits jetzt haben 75 der 90 Mitarbeiter im Dürener Werk einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Wenn das neue Backpapier bei den Kunden in aller Welt gut angenommen wird, kann sich die Zahl der Arbeitsplätze in Düren durchaus auch noch erhöhen.

In Deutschland hat Metsä Tissue außer in Düren noch Werke in Kreuzau, Euskirchen und Raubach im Westerwald sowie ein großes Zentrallager ebenfalls in Düren. In Kreuzau und Düren arbeiten zusammen 522 Menschen.

Weltweit hat das Unternehmen im vergangenen Jahr 940 Millionen Euro Umsatz gemacht.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert