Düren - Ein Abend im Zeichen von Frieden und Liebe

WirHier Freisteller

Ein Abend im Zeichen von Frieden und Liebe

Von: Bruno Elberfeld
Letzte Aktualisierung:
9122509.jpg
Oft schritt Bruce Kapusta mit seiner Trompete durch die Gänge des Kirchenraumes. Foto: bel

Düren. Absolute Stille in der dunklen Annakirche, die Menschen voller Erwartung auf das, was sich da vor ihren Augen und Ohren abspielen würde. Vorleserin Annemarie Lorenz thront hinter ihrem Tisch, Chizuko Takahashi bringt, hinter ihrem Notenständer sitzend, Geige und Bogen in Ausgangsstellung.

Und dann ist es soweit: In der Tür der Sakristei erscheint Zeremonienmeister Bruce Kapusta mit seiner Trompete. Er wird von einem Lichtkegel eingefangen und gibt dem Publikum vor dem Altar eine erste Kostprobe seines Könnens.

Unterstützt wird er von der Violinistin Chizuko Takahashi, die gefühlvoll in die Musik einfädelt.

Das Programm ist durchdacht. Flotte Melodien wechseln mit langsamen, Ohrwürmer werden bald von den Besuchern mitgesungen, deutschsprachige Weihnachtslieder erinnern wohl die Gäste an das Weihnachtsfest zu Kindheitstagen. International wird es bei Texten wie „Jingle Bells“ oder „White Christmas“, die Bruce Kapusta abschnittsweise mitsang.

„Das war einfach nur schön“, sagte ein älterer Mann zu seiner Nachbarin beim Verlassen des Gotteshauses. Das Gros der Besucher wird ihm da beigepflichtet haben. „Es ist ein Ros´ entsprungen“, „Maria durch den Dornwald ging“, „Ihr Kinderlein kommet“, „Alle Jahre wieder“, „Leise rieselt der Schnee“ oder „O du fröhliche“ waren Lieder, die alle in den Kirchenbänken kannten. Und immer wusste Kapusta noch einen drauf zu setzen. „Ich spiele jetzt für Sie das Lieblingslied meiner Mutter“, kündigte er an: „Ich bete an die Macht der Liebe“. Gefühle pur im besten Sinne des Wortes.

Endgültig und unverkennbar zu „Kölsch Klassisch Advent und Weihnacht“ wurde der Abend durch Annemarie Lorenz. In unverwechselbarem Kölsch las sie Lustiges, Geheimnisvolles und Ernstes zur Advents- und Weihnachtszeit vor. Hier und da unterbrach begeisterter Applaus sie mitten in einer Geschichte. Geschichten rund um den Weihnachtsbaum, um „de Hellije Mann“ und um das Christkind sind aber auch zu witzig und voller komischer Weisheiten. Wäre das Christkind in der Domstadt geboren, wäre alles viel besser gelaufen. Nicht die „Heiligen Drei Könige“ hätten das Kind in der Krippe besucht, sondern das „Kölner Dreigestirn“, Prinz, Bauer und Jungfrau.

Kapusta, Lorenz und Takahashi wollten, so erklärten sie zum Schluss, einen Traum von Frieden und Liebe verschenken. Für gut zwei Stunden hatten sie in der Annakirche Erfolg damit, eine Art Vorgriff auf einen Weihnachtsgottesdienst. Organisiert und präsentiert wurde der Event von „Citymarketing Düren“.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert