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EHEC: Lage in der Region entspannt

Von: red
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Die Darmseuche EHEC hat am Montag erstmals einen Menschen in NRW getötet. In der Region ist die Lage aber derzeit entspannt. Foto: dpa

Aachen/Heinsberg/Düren. Die Darmseuche EHEC hat am Montag erstmals einen Menschen in NRW getötet. In der Region ist die Lage aber derzeit entspannt. Bislang wurden noch keine ernsten EHEC-Infektionen gemeldet.

In der Städteregion Aachen haben sich seit Jahresbeginn drei Patienten mit dem Darmkeim angesteckt, ein Verdachtsfall wird derzeit untersucht.

Im Kreis Heinsberg wird eine junge Frau mit Durchfallsymptomen genauer untersucht.

Im Kreis Düren wurde bei einem Patienten der EHEC-Erreger festgestellt. Er ist nach Angaben des Gesundheitsamtes nicht ernsthaft erkrankt.

Die Zahl der mit dem Darmkeim EHEC infizierten Menschen in Nordrhein-Westfalen ist unterdessen seit dem Wochenende stark gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium in Düsseldorf am Montag mitteilte, seien inzwischen 85 EHEC-Fälle in NRW bekannt. 26 Patienten davon seien schwer erkrankt und litten an akutem Nierenversagen (HUS).

Bei weiteren 39 Personen, die an HUS erkrankt sind, konnte noch kein direkter Zusammenhang zu EHEC nachgewiesen werden. Am Sonntag lag die Zahl der EHEC-Fälle noch bei 48 Erkrankten, darunter 15 Personen mit HUS.

Am Montag sind zwei Menschen Opfer der Darmseuche geworden. Im Kreis Gütersloh starb am Mittag eine Frau, teilte der Kreis mit. Ihr Alter wurde mit 40 bis 50 Jahren angegeben. Sie litt nach der Infektion unter Komplikationen, dem sogenannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS).

Zuvor hatte der Kreis Paderborn mitgeteilt, dass eine 91-jährige Frau aus Bad Lippstadt am Sonntag der Krankheit erlegen ist. Es sind die beiden ersten Todesfälle durch EHEC außerhalb Norddeutschlands. In Nordrhein-Westfale war zuletzt im Jahr 2005 ein Mensch im Zusammenhang mit EHEC gestorben. Auch zuvor hatte es schon EHEC-Tote gegeben.
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