Dürens Einzelhändler freuen sich über die klirrende Kälte

Von: inla
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Viele Geschäfte in der Düren
Viele Geschäfte in der Dürener Stadt locken in diesen Tagen mit teils erheblichen Rabatten. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Die klirrende Kälte kam weiten Teilen des Dürener Einzelhandels gerade recht: Angesichts zweistelliger Minusgrade konnten „viele Geschäfte noch so einiges von ihrer Winterware verkaufen”, sagte Rainer Guthausen, Chef der IG City den „DN”. Da es im Dezember und auch noch Anfang Januar verhältnismäßig mild war, „blieb vieles in den Regalen liegen”.

Dass echte Winterartikel nur gekauft werden, wenn es tatsächlich kalt ist, wundert Guthausen, der über seinen Verband mehr als 140 Geschäfte in der Stadt vertritt, nicht. „Die Leute brauchen die richtige Atmosphäre und das passende Ambiente, um zu kaufen.”

Obwohl es sinnvoll sein kann, auch bei höheren Graden einen dicken Mantel zu kaufen, weil der auch noch im kommenden Winter tragbar sei, würden viele spontan zugreifen. Das, so Guthausen, habe „natürlich damit zu tun, dass der Handel eine Nachfrage, die erst gar nicht vorhanden war, schafft”.

„Verführung des Einzelhandels” nennt das Daniel Böttke, der Manager des Stadtcenters in Düren. In den vergangenen Wochen hat der Echtzer beobachtet, wie es in den mehr als 50 Geschäften seines Hauses läuft.

„Unter dem Strich besser als im letzten Winter”, urteilt der Manager, was mit dem immensen Schneefall im Dezember 2010 zu tun habe. Angesichts dieser Massen seien viele „nicht bis in die Stadt gekommen”, das sei in dieser Saison anders.

Auch Böttke spricht davon, dass die Kaufumgebung wichtig für dem Umsatz sei. „Dann konsumiert man vielleicht auch etwas, was man nicht unbedingt gebraucht hätte, weil der Schrank eigentlich schon voll ist”, sagt IG City-Chef Guthausen.

Der Handel lockt in diesen Tagen vielfach mit Rabatten - bis zu 70 Prozent kann der Kunde sparen. Einige Geschäfte in Düren machen wegen Geschäftsaufgabe einen kompletten Ausverkauf, unter anderem Wehmeyer.

Das Warenhaus am Wirteltorplatz schließt wie berichtet nächste Woche. Wer in das Gebäude zieht, ist derzeit offiziell nicht bekannt. Gerüchten zufolge werden Peek & Cloppenburg und SinnLeffers genannt.
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