Düren - Dürens CDU gibt sich ein Wertegerüst

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Dürens CDU gibt sich ein Wertegerüst

Von: Ingo Latotzki
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Die CDU-Politiker Stefan Weschke, Karl-Albert Eßer und Thomas Floßdorf (von links). Foto: inla

Düren. Wie soll das Leben in Düren künftig gestaltet sein? Was macht die Stadt aus? Was ist wichtig? Diese Fragen sollen in einem neuen Thesenpapier der Dürener CDU beantwortet werden.

Der stellvertretende Parteivorsitzende, Karl-Albert Eßer, stellte seine Arbeit mit dem Titel „Düren – unsere Stadt; 20 kommunalpolitische Grundsätze der CDU vor Ort“ am Montag mit Parteichef Thomas Floßdorf und dem Vorsitzenden der Stadtratsfraktion, Stefan Weschke, im Bürgerbüro vor.

Das Papier soll eine Art Wertegerüst sein. „Die Menschen in Düren sollen wissen, wofür wir stehen“, sagten die drei Christdemokraten.

In dem Papier geht es um soziale Balance, Düren als Heimatstadt, bürgerschaftliches Engagement, Investitionen, den Mittelstand, Schulen und Bildung oder Finanzen – 20 Punkte insgesamt. Karl-Albert Eßer sagte, die Zukunft würde so etwas wie „Glokalisierung“ bringen. Der Begriff geht auf Zukunftsforscher Mathias Horx zurück und bedeutet: Lokal fühlen und handeln, globale Horizonte haben. Die lokale Politik werde an Bedeutung weiter zunehmen, sagte Eßer, deshalb müsse die CDU auch in Düren deutlich machen, auf welchen Grundlangen ihre Entscheidungen fußen.

Die Stadt müsse Heimat sein für die rund 90.000 Menschen, „die in Düren geboren wurden, ebenso für die später hinzugezogenen, für Deutsche wie für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte“. Die CDU wolle, das Düren eine Stadt des guten Miteinanders ist, in der Toleranz und Respekt gegenüber unterschiedlichen Lebensweisen und Weltanschauungen vorherrscht und zugleich Rücksichtnahme auf die Belange der anderen gelebt wird.

Diese Sätze finden sich unter Punkt eins, im Folgenden geht es um Weltoffenheit, die Karl-Albert Eßer herunterbricht auf die sieben Städtepartnerschaften, die Düren in Europa und Asien unterhält. Wert lege die CDU auf eine soziale Ausgewogenheit nach dem Motto, „viele starke Schultern müssen die Kraft haben, Schwächere zu unterstützen“.

Die Partei will eine „behutsame Stadtentwicklung“ fördern, die den Bedürfnissen der Menschen Rechnung trägt. Auch in diesem Passus wieder der Hinweis: „Dazu gehört auch die Rücksicht auf die Schwächsten: die Kinder und die Senioren im hohen Alter.“

Weiter heißt es in dem Papier, Familien sollten unterstützt werden, etwa durch weiter ausgebaute Betreuungsangebote. Die Förderung von Sport und Kultur ist als Ziel ebenso festgeschrieben wie das Ziel, „ein breites Wohnangebot“ zu schaffen.

„Wir brauchen so ein Wertegerüst“, sagten Stefan Weschke und Thomas Floßdorf. Nur so können die Menschen Vertrauen in Politik haben. Seine 20 Grundsätze hat Karl-Albert Eßer auf seiner Homepage http://karl-albert-esser.de unter der Rubrik „Aktuelles“ veröffentlicht.

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