Sporter des Jahres Freisteller Sportlerwahl Sportlergala Freisteller

Dürens Badminton Club ist für Liga 2 gut gewappnet

Von: jan
Letzte Aktualisierung:
badmintonbu17
Waren wichtige Bausteine der Aufstiegsmannschaft: Mathieu Pohl und Sandra Marinello. Foto: Guido Jansen

Düren. Die Feier hat lange gedauert. Schließlich hat der Spannungsbogen, der über der zurückliegenden Saison in der Badminton-Regionalliga gelegen hat, mehrere Monate umfasst.

Der Badminton Club Düren hatte genau eine Chance, das rasante Wachstum weiter fortzuführen. Mit dem Aufstieg in die 2. Liga, der am Wochenende perfekt gemacht worden ist, hat der Verein diese Chance genutzt.

Logistisch ist die 2. Liga kein großes Problem. Das Unterhaus ist in eine Nord- und eine Süd-Staffel aufgeteilt. Düren startet als eines von acht Teams im Norden. Mit Düren werden vier Teams aus NRW in der Klasse sein. „Da werden die Auswärtsfahrten auch nicht länger sein als bisher”, schätzt der dienstälteste Spieler David Washausen.

Die anderen Aufgaben, die entweder in der Nähe von Hamburg oder in Berlin liegen, werden wahrscheinlich zu Doppelspieltagen zusammengefasst. Wochenenden mit weiten Auswärtsfahrten würde es so nur zwei geben. „Da halten sich die Kosten in Grenzen”, meint Vorsitzender Rolf Pütz. Organisatorisch bringt der Aufstieg sogar einen Vorteil: Die Termine für die Spieltage stehen bereits fest. Und im Gegensatz zur Regionalliga haben Bundesliga-Termine Vorrang vor Ranglisten-Turnieren oder Maßnahmen mit Auswahlmannschaften.

Die Probleme, dass Düren so stark ersatzgeschwächt antreten muss wie am ersten Spieltag der vergangenen Spielzeit, wird es nicht mehr geben. Das Modell des BCD, der mit Spielern arbeitet, die nicht in Düren trainieren, kann in Liga zwei weiter verfolgt werden. Spannend wird die Frage, wie die Mannschaft aussehen wird. „Wir wollen alle hier halten”, erklärt Pütz. Gleichzeitig sieht der Vorsitzende aber auch die Möglichkeit, dass der Erfolg das Interesse anderer Mannschaften geweckt hat.

Junge Spieler wie Mathieu Pohl oder Lisa Heidenreich haben dem Vernehmen nach schon Anfragen von der Konkurrenz erhalten. Die Möglichkeit, dass der BCD tiefer in die Tasche greifen muss, um solche Spieler zu halten, ist aber gegeben. Bei Nationalspielerin Sandra Marinello und ihrem Partner David Washausen stellt sich vor allem die Frage, wo die beiden Studenten nach ihrem Abschluss im Frühjahr eine Anstellung erhalten. „Wir werden versuchen, ihnen in der Nähe eine Stelle zu vermitteln. Schließlich würden die Beiden gerne weiter für uns spielen.” Offen ist auch die Frage, wo die Heimspiele in der 2. Liga ausgetragen werden.

In den kommenden Tagen will der Verein prüfen, ob die kleine Halle an der Zülpicher Straße den Auflagen entspricht. „Ansonsten wäre ein Umzug ins Burgau-Gymnasiums denkbar”, so Pütz. Die letzte offene Frage wird sich erst Ende März klären. „Wir wollen mit der Reserve in die Oberliga aufsteigen”, bekundete Pütz. „Der Verein muss nach oben nachwachsen.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert