Düren - Dürener Schlittenhunde rennen auf fünften Platz

Dürener Schlittenhunde rennen auf fünften Platz

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Mit Verstärkung durch drei zusätzliche Hunde war Michael Hess in der offenen Klasse beim Schlittenhunderennen in Bernau (Schwarzwald) am Start.

Düren. Nachdem die Schneeausbeute der letzten beiden Jahre nur sehr mager war, konnten sich die Wintersportler in dieser Saison weitgehend über gute Bedingungen freuen. So war auch der Dürener Michael Hess mit seinen Schlittenhunden bei einigen Rennen dabei.

Am Ende wurde Hess Fünfter im Deutschland-Cup-Distance. Bereits im Spätsommer, wenn die Temperaturen am Morgen noch unter 10 Grad liegen, beginnt die Saison für die Schlittenhunde von Michael Hess aus Kreuzau.

Nach der Sommerpause werden die sieben Siberian Huskies, die zum Team gehören, zunächst auf kurzen Strecken von wenigen Kilometern wieder an die Arbeit vor dem Trainingswagen, der in der schneelosen Zeit als Schlittenersatz dient, gewöhnt.

Damit beginnt das Training und die Vorbereitung auf die Saison, die jeweils in der Zeit von Januar bis März andauert, wenn es die Schneebedingungen zulassen.

Zunächst werden Kraft und Ausdauer trainiert, bevor die Strecken auf das Wettkampfniveau ausgedehnt werden.

Dank eines guten Winters konnte Michael Hess dann ab Januar an insgesamt sieben Veranstaltungen teilnehmen, die allesamt in Deutschland stattfinden konnten.

„Wir sind natürlich froh, dass wir viele Kilometer auf Schnee zurücklegen durften, ohne nach Skandinavien ausweichen zu müssen”, erklärt Hess zufrieden. „Die Hunde haben insgesamt rund 450 Rennkilometer absolviert, so viel sind wir bisher noch in keiner Saison gefahren.”

Begünstigt wurde diese Leistung nicht nur durch die guten Bedingungen auf den Trails, sondern auch durch die Tatsache, dass Hess mit seinem Team meist an so genannten Mid-Distance-Rennen teilnimmt, die pro Tag eine Strecke von 25 bis 40 Kilometer umfassen.

Höhepunkt der Saison war dabei die Teilnahme an der Trans-Thüringia, einem Etappenrennen in Thüringen, zu dem auch ein Biwak gehört, bei dem der Hundeführer mit seinen Tieren im Freien übernachten muss und die gesamte Ausrüstung im Schlitten zu transportieren ist.

Alleine bei diesem Rennen betrug die Distanz 180 Kilometer. Bei den übrigen Rennen, die in Bayern und im Schwarzwald ausgetragen wurden, erzielte das Dürener Gespann (eine Hündin stammt übrigens aus dem Dürener Tierheim) dreimal einen zweiten Platz, so dass am Ende der Saison ein fünfter Gesamtrang unter 20 Teilnehmern im Deutschland-Cup-Distance errungen wurde.
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