Düren - Dürener Museen wollen mehr Geld

Dürener Museen wollen mehr Geld

Von: inla
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Düren. Das Leopold-Hoesch-Museum meldet für die kommenden Jahre einen finanziellen Mehrbedarf an. Insgesamt liegt die Summe bei rund 170.000 Euro jährlich - bis zunächst 2016.

Derzeit legen die Ämter der Stadt und deren Einrichtungen ihre finanziellen Vorstellungen vor - sie sind Basis für die Politik, die noch über den Doppelhaushalt 2012/13 zu entscheiden hat.

Der Mehrbedarf des Museums ergibt sich aus zusätzlichen Personalkosten, Aufwendungen für Ausstellungen und Geldern für den Sicherheitsdienst. Dieser Posten beträgt allein rund 100.000 Euro und ist nicht neu.

Bisher war der Betrag nur einem anderen städtischen Budget zugeschlagen. Unter dem Strich beträgt der Mehraufwand rund 50.000 Euro, sagte Museumsleiterin Dr. Renate Goldmann. Die Einnahmen von Hoesch- und Papiermuseum bezifferte sie von 2012 bis 2016 auf gut 37.000 Euro jährlich.

Darin enthalten sind Eintrittsgelder und alle sonstigen Erlöse, etwa aus Vermietung von Räumen oder Trauungen, die im Museum möglich sind. Eine Steigerung bei den Einnahmen erwartet Dr. Goldmann in Zukunft offenbar nicht. Dass die beiden Museen „eigentlich noch mehr Geld brauchen”, unterstrich Kulturdezernent Paul Larue.

Der Bürgermeister sagte, man habe „intern von 100.000 Euro geträumt”. Die beiden Museen kommen auf 20.000 Besucher im Jahr. Darin eingerechnet sind auch Besucher von Veranstaltungen wie Kurse, Seminare oder Workshops.
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