Düren - „Dürener Löwenpreis” für Alfred Esser

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„Dürener Löwenpreis” für Alfred Esser

Von: Elmar Farber
Letzte Aktualisierung:
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Doris Hövelmann (links), Präsidentin des Lions Club Düren-Rurstadt, überreicht dem 3. Löwenpreis an Alfred Esser (mit Frau). Foto: elfa

Düren. Der Förderverein des Lions-Clubs Düren-Rurstadt hat den „3. Dürener Löwenpreis” an Alfred Esser verliehen. Im Rahmen einer festlichen Matineeveranstaltung auf Schloss Burgau übergab Lions-Präsidentin Doris Hövelmann Sonntag den mit 1000 Euro dotierten Preis an den sichtlich gerührten Alfred Esser und ehrte ihn damit für seinen langjährigen ehrenamtlichen Dienst beim Wohnungslosenzentrum „In Via”.

Der Dürener Löwenpreis wird alle zwei Jahre an Privatpersonen vergeben, die sich engagiert für benachteiligte Menschen in der Region einsetzen. „Damit will unser Club den Geist der echten Nächsten-Hilfe öffentlich aufwerten und Menschen ehren, die sich uneigennützig und in aller Bescheidenheit für andere einsetzen und helfen”, so Doris Hövelmann.

Bereits während seiner Berufstätigkeit widmete sich Fassbender als Krankenpfleger in einer psychiatrischen Einrichtung 19 Jahre lang den Nöten und Problemen der Menschen am Rande der Gesellschaft. Als er mit 60 Jahren aufgrund eines Unfalls vorzeitig in Rente ging, wollte er sein soziales Engagement nicht aufgeben. Bei „In Via” fand er 1997 ein neues Betätigungsfeld. Bald schon weitete er sein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis in der Notübernachtung von „In Via” aus und engagierte sich ehrenamtlich im Obdachlosen-Tagestreff, dem heutigen Café Lichtblick.

„Mit großer Verlässlichkeit und Einsatzbereitschaft leistete er ehrenamtlichen Dienst, betreute die Obdachlosen, war und ist immer noch unermüdlich im Einsatz. Er springt ein, wenn jemand ausfällt - egal ob sonntags, feiertags, Weihnachten oder Ostern”, so Präsidentin Hövelmann in ihrer Laudatio. „Die Achtung und unantastbare Würde, die Herr Fassbender den Benachteiligten unserer Gesellschaft entgegenbringt, die gelebte Nächstenliebe, die er täglich praktiziert und seine ehrenamtliche Dauertätigkeit haben uns bewogen, in zu ehren und ihm heute diesen Preis zu verleihen.”

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