bullyparade kino freisteller bully herbig tramitz kavanian

Dürener Geschäfte wollen mehr auf sich aufmerksam machen

Von: inla
Letzte Aktualisierung:
7764040.jpg
Wenn der Dürener Handel zu Sonderaktionen einlädt, kann die Innenstadt brummen (wie hier in der Wirtelstraße). Foto: Ingo Latotzki

Düren. Dürens Geschäftswelt will auf sich aufmerksam machen und sich positiv ins Blickfeld rücken. „Wir müssen unsere Stärken noch mehr herausstellen“, sagt Daniel Böttke, der Manager des Stadtcenters.

Motto: „Gemeinsam sind wir stark.“ Am Freitag, 30. Mai, werden die Geschäfte in Düren im Rahmen eines „Großen Offline-Shoppings“ bis 22 Uhr geöffnet haben. Die Aktion soll Auftakt zu einer Serie von weiteren Service-Angeboten dieser Art sein.

Es sei, so sagt Böttke am Mittwoch, der erste gemeinsame aus der Händlerschaft heraus entstandene Termin. Große und kleine Geschäfte hätten sich zusammengesetzt und überlegt, wie sie sich besser positionieren können – auch gegenüber dem zunehmenden Online-Handel.

Dass ein Einkauf an sich auch ein Erlebnis sein kann, stellte Geschäftsmann Ulf Minartz heraus. „Bei uns braucht man kein Passwort zum Einkauf“, sagt der 2. Vorsitzende der IG City in Düren. Shopping habe auch mit Begegnungen und Gesprächen zu tun. Düren biete eine Menge für den Kunden, nicht nur an Geschäften, sondern auch an Gastronomie und Veranstaltungen, wie City-Manager Wilhelm Streb am Mittwoch bei einem Pressetermin sagte.

Grundsätzlich haben Geschäfte in Deutschland bis auf sonntags täglich die Möglichkeit, bis 22 Uhr zu öffnen. Wenn das Angebot am 30. Mai angenommen wird, soll es weitere geben, dann möglicherweise verknüpft mit Modenschauen oder anderen Events. Vier Mal im Jahr darf der Handel bis Mitternacht öffnen – in Düren wird diese Möglichkeit ausgeschöpft, etwa über die bekannte Einkaufsnacht „Düren leuchtet“ im Herbst.

Niemand wolle den Internethandel schlecht machen, betonte Geschäftsmann Dr. Stephan Thomas. Mittlerweile laufen 15 bis 20 Prozent des gesamten Handels über das weltweite Netz. „Wir wollen mit unserer Aktion auch darauf aufmerksam machen, dass Düren viele Möglichkeiten zum Einkauf bietet.“ Stadtcenter-Manager Böttke regte einen Kundenanreiz über günstige Parkmöglichkeiten an, wenn Sonderöffnungszeiten angeboten würden. Da wo die Stadt Düren ihren Einfluss geltend machen könne, also auf eigenen Parkflächen, ergäbe es Sinn, über spezielle Nachlässe nachzudenken. Dass die gesamte Stadt von einem attraktiven und florierenden Handel profitieren würde, betonte Geschäftsfrau Christa Scheepers.

Ulf Minartz hat in den vergangenen Monaten beobachtet, dass sich in der Stadt ein „Gemeinschaftsgefühl entwickelt“. Die Kontakte zwischen den Geschäftsleuten in der City seien enger geworden. Dies sei vor allem deshalb positiv, weil „Düren ein wirklich gutes Flair“ biete. An schönen Tagen käme man sich samstags morgens auf dem Markt vor „wie in Südfrankreich“.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert