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Dürener fragen Verbraucherzentrale immer öfter um Rat

Von: cor
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Eine Expertin, die Verbrauchern Einsparmöglichkeiten und Risiken aufzeigt: die Leiterin der Beratungsstelle Düren, Hildegard Dapper. Foto: Corinna Joerres

Düren. Aufgrund der momentanen Wirtschaftskrise machen sich auch immer mehr Privatleute im Kreis Düren Sorgen. So steigt die Zahl derer, die sich bei der Verbraucherzentrale Düren nach Sparmöglichkeiten erkunden. In Zeiten der Wirtschaftskrise suchen Dürener vermehrt nach Einsparmöglichkeiten.

„In letzter Zeit sind die Anfragen gestiegen”, sagt Hildegard Dapper, Leiterin der Beratungsstelle. „Auch Verbraucher mit regelmäßigem Einkommen suchen nach Einsparpotenzialen.”

Hierbei kann die Verbraucherzentrale mit unabhängigen Beratungen durch kompetente Fachkräfte Hilfe bieten. Zur Zeit sind vor allem die Themen Energie und Versicherungen sehr gefragt.

Die Angebote sind zum Teil zwar nicht kostenlos, aber durchaus ihr Geld wert. Denn oft fehlt entweder eine der wichtigen Versicherungen, wie die Berufsunfähigkeits- oder Haftpflichtversicherung, oder es wurde zu viel versichert. Die Verbraucherzentrale rät: Unterschiedliche Angebote vergleichen und auf die Inhalte achten, da preisgünstigere Angebote oft weniger Deckungen enthalten. „Man sollte immer überlegen, was Sinn macht, und wie stark es mich treffen würde, falls etwas passiert.”

Zum Thema Energie gibt es neuerdings eine „vor-Ort-Beratung”. Mal genauer hinschauen kann man auch selber, zum Beispiel mit Strommessgeräten, die die Beratungsstelle kostenlos ausleiht. So können versteckte Stromfresser entlarvt und einiges gespart werden. Hildegard Dapper rechnet vor: „Wenn Sie zum Beispiel einen alten Kühlschrank geschenkt bekommen, der einen Stromverbrauch von 1,1 Kilowattstunde pro Tag hat, kommen Sie bei 15 Jahren auf etwa 1080 Euro Stromkosten.

Ein sparsames Neugerät der Energieklasse A++ verbraucht dagegen nur 0,23 KWh am Tag und somit etwa 243 Euro auf 15 Jahre. Selbst wenn Sie da noch den Kaufpreis des Neugerätes von circa 400 Euro draufschlagen, haben Sie immer noch eine Ersparnis von über 400 Euro.”
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