Düren - Dürener erleben Kältewelle Nordamerikas live mit

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Dürener erleben Kältewelle Nordamerikas live mit

Von: kin
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Nicole Cosby macht die Kälte in den USA nicht wirklich viel aus.

Düren. Die heftigste Kältewelle seit zwei Jahrzehnten überrollt weiter große Teile Nordamerikas. Der Luftverkehr geriet am Dienstag durcheinander, Schulen blieben geschlossen, Behörden riefen die Menschen angesichts drohender Erfrierungen dazu auf, ihre Häuser nicht zu verlassen.

Aber wie erleben Ex-Dürener, die heute in Amerika leben, die Eiseskälte? Die „DN“ haben nachgefragt. Nicole Cosby (39) ist in Düren zur Schule gegangen und lebt heute mit ihrem Mann und den beiden Töchtern in Colorado in den USA. Erst vor kurzem hat sie ihre Ausbildung zur Skilehrerin erfolgreich beendet.

„Bei uns ist es eigentlich jedes Jahr so kalt“, erzählt sie. „Und wir haben immer um die zehn Meter Schnee.“ Nicole Cosby kann gut mit der Kälte umgehen. Obwohl auch sie zugibt, dass die aktuellen -30 Grad Celsius „very cold“ sind. „Die Schulbusse fahren nicht, und das zum ersten Mal seit 20 Jahren. Sie springen einfach nicht an.“ Außerdem sei es für manche Leute nicht möglich, ihre Garagentüren zu öffnen. „Die Schneemassen...“

Nicole Cosby hat für die Kälte einfache Tipps parat, mit denen sie und ihre Familie auch selbst bestens durch den Winter kommen: „Fettcreme auf die Lippen, um Frostbeulen und Erfrierungen zu vermeiden, und viele Schichten von warmer Kleidung sind sehr wichtig“, sagt sie.

„Und wenn man so wie ich den ganzen Tag draußen sein muss, sollte man möglichst oft anhalten und prüfen, ob alles in Ordnung ist, und man noch keine Erfrierungen hat. Und zwischen durch natürlich auch immer wieder nach drinnen gehen.“ Die Kinder würden ihre Pausen im Augenblick allerdings eher drinnen verbringen. Nicole Cosby: „Natürlich sind die Temperaturen für viele Amerikaner natürlich sehr unüblich und deswegen auch wirklich schlimm.“

Fußballer Henning Sauerbier aus Arnoldsweiler, der derzeit an der berühmten Columbia University in New York studiert, ist zum Glück von der Kälte verschont geblieben. „Ich bin im Augenblick in Deutschland. Und zum Glück schon vor Einbruch der Kältewelle abgereist. Ich hoffe nur, dass das mit dem Rückflug alles reibungslos klappt.“

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