Düren will Kontakt zu Jinhua weiter ausbauen

Von: inla
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Düren. Die seit zehn Jahren bestehende Städtepartnerschaft zwischen Düren und der chinesischen Metropole Jinhua soll ausgebaut werden.

Im März wird eine Delegation aus Düren ins Reich der Mitte fliegen, um Kooperationen im Gesundheitswesen und zwischen Schulen auf den Weg zu bringen. Zudem soll in Jinhua ein Büro eröffnet werden, in dem Unternehmen wirtschaftliche Kontakte knüpfen können.

Wie der Partnerschaftsbeauftragte für Jinhua, Helmut Göddertz, sagte, wird Ende Januar eine chinesische Ärztin im Augustinus-Krankenhaus in Lendersdorf eine dreimonatige Hospitanz beginnen. Sie ist auf traditionelle chinesische Medizin spezialisiert.

Neben der Ärztegruppe werden auch die Schulleiter des Stiftischen Gymnasiums und des Gymnasiums am Wirteltor nach Jinhua reisen. Unterzeichnet wird eine Kooperationsvereinbarung. Bereits im vergangenen Herbst war eine Delegation aus China während des Stadtfestes in Düren, um eine Zusammenarbeit zwischen Schulen anzubahnen.

Im Herbst soll sich laut Helmut Göddertz erneut eine Gruppe aus Düren auf den Weg nach Fernost machen, um eine große Skulptur zu übergeben. Es handelt sich um eine Weltkugel aus Stahl, auf der die beiden Städte Düren und Jinhua durch eine Lichtinstallation verbunden sind. Die Skulptur, die auf einem Platz in Jinhua stehen soll, wird vom Mariaweiler Unternehmen GKD gefertigt. Zum zehnjährigen Bestehen der Städtepartnerschaft schenkte Jinhua im Herbst 2011 der Stadt Düren einen Glückstempel, der seit dem Stadtfest auf dem Gelände der alten Stadtgärtnerei steht.

Vorerst mit einer Beschäftigten soll ein Wirtschaftsbüro in Jinhua besetzt werden. Eine Chinesin, die in deutschland studiert hat, wird Unternehmen beraten, die sich entweder aus der Dürener Region in und um Jiinhua - oder umgekehrt - ansiedeln wollen. Zu diesem Zweck wurde - wie berichtet - in Düren eine GmbH gegründet, bei der die Kraft beschäftigt sein wird. Das junge Unternehmen finanziert sich über Honorarlesitungen, etwa für Beratungen.
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