Düren und Jinhua bauen Partnerschaft aus

Von: inla
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Die Dürener Delegation, die jetzt in China war, besuchte auch den vom Dürener Unternehmen GKD geschaffenen Globus, der auf einem Platz in Jinhua steht. Foto: Ingo Latotzki

Düren/Jinhua. Düren und Jinhua wollen ihre Städtepartnerschaft ausbauen. In einem Memorandum sollen Projekte und Aktivitäten für die nächsten zwei Jahre festgeschrieben werden. Eine Dürener Delegation mit Bürgermeister Paul Larue an der Spitze wird im Oktober in den Osten Chinas reisen, um die Vereinbarung zu unterzeichnen und zudem das Dürener Wirtschaftsbüro in Jinhua zu eröffnen. Vereinbart wurde freilich noch mehr.

Zur Vorbereitung hielt sich Ende August eine kleine Dürener Gruppe in Jinhua auf. Wie der Partnerschaftsbeauftragte für Jinhua, Helmut Göddertz, auf Anfrage der „DN“ sagte, gab es viele fruchtbare Gespräche.

Das neue Büro liegt im Zentrum der 4,5-Millionen-Metropole, mit der Düren seit dem Jahr 2000 partnerschaftliche Beziehungen pflegt. Das Büro wird eingerichtet, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu verbessern. Der Dürener Anwalt Dr. Josef Schäfer hat sich in den vergangenen Jahren um die Verwirklichung des Büros gekümmert. Schäfer gehörte der Delegation an, die jetzt zu den Gesprächen in Jinhua (rund 300 Kilometer südlich von Shangahi gelegen) war.

Unternehmen aus dem Reich der Mitte, die sich in Düren oder der Region ansiedeln wollen, können im Wirtschaftsbüro in Jinhua durch Beratung und Hilfestellung in Behördenfragen unterstützt werden. Fernziel ist, in Zukunft auch ein Wirtschaftsbüro in Düren zu eröffnen.

Beide Städte wollen ihre Partnerschaft auch in den Bereichen Gesundheit, Kultur und Schulen ausbauen. Zum ersten Mal wird im Oktober eine Gruppe des Stiftischen Gymnasiums und des Gymnasiums am Wirteltor nach Jinhua reisen. Chinesische Schüler sind bereits zu Gast in Düren gewesen. Künftig ist auch an eine Vernetzung von Grundschulen und anderen weiterführenden Schulen bis hin zu Universitäten gedacht. Mit der Foreign Language School gibt es in Jinhau eine Schule, an der Deutsch als Fremdsprache unterrichtet wird.

Die Schule sucht Deutschlehrer, die für ein Jahr oder länger in Jinhua arbeiten wollen. Im Memorandum aufgeführt werden weitere Austausche. Es ist daran gedacht, ein- oder zweiwöchige Kulturaufenthalte in beiden Städten mit Mal- und Musikkursen oder Ähnlichem zu organisieren. Auch an eine Koopeartion zwischen Museen ist gedacht. Ebenso in Rede steht ein gemeinsamer Internetauftritt beider Städte. Bereits einige Male hat es einen Austausch zwischen Medizinern gegeben.

Nun soll es Spezialisierungen und den Kontakt zur Forschung (RWTH Aachen) geben. Von Dürener Seite wurden außerdem Vorträge und Seminare zum Wissensaustausch ins Gespräch gebracht.

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