Düren - Düren und Gradačac feiern zehn Jahre Städtepartnerschaft

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Düren und Gradačac feiern zehn Jahre Städtepartnerschaft

Von: kin
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Dietmar und Wilma Bandke, Birt
Dietmar und Wilma Bandke, Birthe Draeger sowie Bürgermeister Paul Larue (von links) freuen sich über die gelungene Ausstellung anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Düren und Grada?ac. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Es ist eine kleine Ausstellung, aber dafür eine sehr informative. In einem leer stehenden Ladenlokal in Düren können sich Besucherinnen und Besucher derzeit über die Städtepartnerschaft zwischen Düren und Gradačac informieren.

Die Freundschaft feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum, ein schöner Anlass, um mehr über die Stadt in Bosnien-Herzegowina zu erfahren.

Auf großen Schautafeln werden alle wichtigen Ereignisse der Städtepartnerschaft genauestens aufgelistet. Und wer diese Tafeln gründlich liest, der merkt sofort, mit wie viel Leben und Aktivitäten die Freundschaft zwischen Düren und Gradačac gefüllt ist. Zwar haben Bürgermeister Paul Larue und sein bosnischer Kollege Ferhat Mustafic erst 2002 die Partnerschaftsurkunde zwischen den beiden Städten unterschrieben, die Beziehungen zwischen Düren und Gradačac gab es damals aber schon zehn Jahre. 1992 sind die ersten bosnischen Flüchtlinge an die Rur gekommen und haben den Grundstein für eine funktionierende Freundschaft gelegt. Was mit humanitärer Hilfe angefangen hat, hat sich mittlerweile immer mehr zu einer Partnerschaft im eigentlichen Sinne entwickelt. Es gibt einen Schüleraustausch und einen intensive Zusammenarbeit mit dem bosnischen Frauennetzwerk.

Einer, ohne den die Freundschaft zu Gradačac undenkbar wäre, ist Dietmar Bandke, der seit 2007 auch Ehrenbürger dieser Stadt ist. „Dietmar Bandke”, so Bürgermeister Paul Larue, „ist in ?seiner Stadt Gradačac wirklich eine echte Größe.” Mit der Ausstellung zur Städtepartnershaft, so Larue weiter, wolle man natürlich informieren, aber auch neue Impulse für die Zukundt setzen. „Damit”, so Larue, „diese Städtepartnerschaft so prall gefüllt mit Aktivitäten bleibt, wie sie es jetzt ist.”

Typische Trachten

Natürlich zeigt die Ausstellung neben den Schautafeln auch jede Menge Fotos - zum Beispiel von der jüngsten Fahrt einer Dürener Delegation nach Gradačac. Zu sehen sind aber auch bosnische Trachten, wie sie die Volkstanzgruppen tragen und typische Speisen und Getränke. Auch das bosnische Kochbuch, das 2009 auf Initiative der Frauenbeauftragen Gilla Knorr erschienen ist, wird bei der Ausstellung angeboten.

Ausstellung ist noch bis Mittwoch zu sehen

Die Ausstellung „Gradačac und Düren: Rheinland trifft Balkan: Impresionen und Wissenwertes aus Bosnien”, kann bis Mittwoch, 7. November, in Düren in einem leer stehenden Ladenlokal in der Zehnthofstraße 18 besichtigt werden.

Die Schau ist täglich von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Mitglieder des „Dürener Freundeskreises für Gradačac und Bosnien” beantworten in der Zeit alle Fragen rund um die Städtepartnerschaft.

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