Düren - Düren soll auf Tourismus setzen: CDU fordert Konzept

Düren soll auf Tourismus setzen: CDU fordert Konzept

Von: Ingo Latotzki
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Düren. Die Dürener CDU will die Stadt für Tagestouristen attraktiver machen. Deshalb soll ein Konzept entwickelt werden, das alle Angebote bündelt. Zudem denken die beiden Parteispitzen Thomas Floßdorf und Stefan Weschke daran, ein Tourismusbüro im Herzen Dürens einzurichten.

Weiter ist geplant, zusätzliches Personal zur Umsetzung der Vorhaben einzustellen. Die Pläne sollen nun in einen Ratsantrag münden, über den im Herbst entschieden werden soll.

Fraktionschef Weschke sagte am Donnerstag bei einem Pressegespräch im Bürgerbüro, laut Gutachten würden Tagestouristen in Städten knapp 30 Euro ausgeben. Ähnlich viel ließen Geschäftsleute in den Orten. „Daran sieht man, dass der Tagestourismus immer bedeutsamer wird.“ Düren selbst biete „eine Menge“, sagte Parteichef Floßdorf, „man muss das nur auch mal lau aussprechen.“ Dieses Potenzial gelte es zu heben.

Zum eine biete Düren große Events wie die am Samstag beginnende Annakirmes. Die beiden Politiker nannten weitere große Veranstaltungen wie die Jazztage oder die unterschiedlichen Märkte. Zudem verwiesen sie auf die kulturellen Einrichtungen wie das Hoesch-Museum. „All die Angebote müssen künftig besser vermarktet werden“, sagte Stefan Weschke, unter anderem über hochwertige Broschüren oder Formate im Internet. Da auch die Eifel für Touristen immer anziehender werde, lohne es sich für Düren, eigene Angebote auszubauen und mehr zu bewerben. Das Feriendorf in Heimbach ziehe viele Gäste, die Düren besuchen könnten.

Das Dürener Stadtmarketing mit der Cityma und der Bereich Tourismus müssten verzahnt werden mehr zusammenarbeiten. Neue Ideen müssten entwickelt werden, um in einem Tourismuskonzept verankert zu werden. Die beiden CDU-Politiker nannten ein Beispiel: In die Arena Kreis Düren kämen die angesagtesten Comedians Deutschlands. Zuschauer würden mit Bussen nach Düren. Diese Gäste könnten vor den Vorstellungen das gastronomische Angebot in Düren nutzen. Entsprechende Kooperationen sollten dazu geschlossen werden. Wenn etwa Gäste aus der Eifel mit der Rurtalbahn nach Düren kämen, könnte eine Eintrittskarte fürs Museum im Ticket inbegriffen sein.

Tagestouristen sollten sich in einem gut ausgestatteten Büro in der City kompetent bei einem mehrsprachigen Tourismusmanager informieren können. Das Tourismuskonzept soll nicht über ein Fachbüro, sondern von Dürener Fachleuten erarbeitet werden.

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