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Düren jetzt offiziell ein Ort der Vielfalt

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Bürgermeister Paul Larue, Katharina Ruick (Integrationsbeauftragte), Pfarrerin Susanne Rössler und Gunter Derichs vom Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt (von links) freuen sich über die Auszeichnung.

Berlin/Düren. Die Stadt Düren ist jetzt offiziell ein „Ort der Vielfalt”. In Berlin wurde die Stadt als eine von 52 Kommunen, die sich im besonderen Maße für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in ihrer Region einsetzen, ausgezeichnet.

Katharina Ruick, Integrationsbeauftragte der Stadt Düren, die vor Ort die Auszeichnung entgegengenommen hatte, überreichte jetzt im Dürener Rathaus die Urkunde im Beisein von Mitgliedern des Dürener Bündnisses gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt an Bürgermeister Paul Larue. Mit im Gepäck hatte sie auch ein Schild, das die Stadt nun offiziell als „Ort der Vielfalt” ausweist. Düren ist die einzige Kommune in Nordrhein-Westfalen, die in diesem Jahr die Auszeichnung erhält.

„Dieser Titel bestätigt unseren gemeinsamen Weg in Düren”, nahm Bürgermeister Paul Larue Urkunde und Schild sichtlich erfreut entgegen. „Es ist auch ein Ergebnis unserer stetigen Bemühungen für ein friedliches Zusammenleben der rund 120 Nationen in unserer Stadt.”

Doch bis zur Preisverleihung war es ein hartes Stück Arbeit, weiß Katharina Ruick zu berichten. „Schnell wurde aus dem kleinen Anträgelchen dicke Arbeit”, so die Integrationsbeauftragte. Gemeinsam mit dem Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt wurden zahlreiche Aktionen und Initiativen gegen rechtsextremistische Tendenzen der letzten Monate und Jahre in einer umfangreichen Bewerbung beschrieben.

„Hier wurde noch einmal besonders deutlich, dass Dürens Stärke seine Verschiedenheit ist”, erklärt Susanne Rössler vom Sprecherkreis des Bündnisses. „Für uns ist es wichtig, diese Vielfalt zu erhalten und den rechten Strömungen entgegenzutreten.” Alle Beteiligten sehen in der Auszeichnung daher auch eine Anerkennung ihrer Bemühungen.

Zum dritten Mal hat die Bundesregierung den Titel „Ort der Vielfalt” verliehen. Ziel der Initiative ist es, Städte, Gemeinden und Kreise in ganz Deutschland in ihrem Engagement für Vielfalt zu stärken. Unterstützt wird die Initiative durch die Länder, die kommunalen Spitzenverbände sowie Organisationen der Zivilgesellschaft und aus Wirtschaft und Gewerkschaft.

Um das Bekenntnis für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in den kommenden Jahren langfristig und überall vor Ort zu unterstreichen, sind alle Kommunen in Deutschland aufgerufen, sich an der Initiative zu beteiligen. Wo das Schild angebracht wird, darüber werde in nächster Zeit entschieden, versprach Larue. „Ausgesucht wird auf jeden Fall ein Ort, der von möglichst vielen Menschen aufgesucht wird.”
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