Düren - Düren feiert am Wochenende das Stadtfest

Düren feiert am Wochenende das Stadtfest

Von: kin
Letzte Aktualisierung:
cormeilles_bu
Freuen sich auf ein zünftiges Stadtfest: Nicole Maquaire, Vivian Beuriot, Stefan Knodel und Estelle Martin (von links). Foto: Sandra Kinkel

Düren. Vivian Beuriot ist gerne aus der Normandie zum Stadtfest gekommen, zumal die Städtepartnerschaft zwischen Arnoldsweiler und Cormeilles in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert und deswegen ein bisschen im Mittelpunkt des Geschehens auf dem Ahrweilerplatz steht.

„Das Dürener Stadtfest ist für uns schon etwas Besonderes. Wir können uns wie alle anderen Dürener Partnerstädte an der Annakirche präsentieren. Und unser kleines Cormeilles hat genau den gleichen Status wie die Millionenstadt Jinhua. Das ist schon toll.”

Natürlich ist Frau Beuriot, die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, nicht alleine gekommen. Nicole Maquaire und Estelle Martin sind zum Beispiel mit von der Partie, genau wie die 14-köpfige Volkstanzgruppe „La Morelle”, die natürlich ihr Können unter Beweis stellen wird.

Rund 50 Mal war Viviane Beuriot schon in Düren, sehr oft zum Karneval, aber nicht selten auch zum Dürener Stadtfest. „Karneval kommen wir zum Feiern, beim Stadtfest wird gearbeitet”, lacht sie. „Da wollen wir unsere Region bekannt machen, und es ist so, dass viele aus Düren nach Cormeilles kommen, obwohl sie nicht direkt etwas mit der Städtepartnerschaft zu tun haben.”

Dass sich Dürens Partnerstädte beim Stadtfest präsentieren, ist seit rund zehn Jahren fester Bestandteil des Festes, das in diesem Jahr bereits zum 32. Mal stattfindet. „Damals”, erinnert sich IG-City-Chef Rainer Guthausen, der von Anfang an beim Stadtfest dabei ist, „hatten wir uns gerade entschlossen, die IG City zu gründen. Düren lag im Dornröschenschlaf, es war nicht viel los. Wir wollten, dass die Stadt sich als Mittelzentrum zwischen Aachen und Köln positioniert.” Anfangs hat es beim Stadtfest nur eine Bühne gegeben, deren Aufbau Guthausen und seine Kollegen selbst übernommen haben. Heute findet auf sechs Bühnen Programm statt, dementsprechend mehr Besucher kommen auch.

Bands aus der Region

„Wir waren auch die erste Stadt, die einen verkaufsoffenen Sonntag machen durfte”, erinnert sich Guthausen. „Ich bin damals mit einem großen Blumenstrauß zur Bezirksregierung nach Köln gefahren, habe mit der zuständigen Dame nett geplaudert und am Schluss den Stempel bekommen.” Gruppen wie die „Black Fööss” oder die damals noch ziemlich unbekannte „Kelly Family” sind in Düren aufgetreten, heute setzen Guthausen und sein Team - auch aus Kostengründen - mehr auf Bands aus der Region. Vivian Beuriot und ihre Landsleute bekommen davon nicht viel mit. „Wir haben einen Zehn-Stunden-Tag”, sagt Beuriot. „Aber ich bin sicher, dass Düren eine tolle Veranstaltung auf die Beine stellt.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert