Düren erlebt das erste Papiertheatertreffen

Von: gkli
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Dürens Bürgermeister Paul Larue, der Künstler Pit Goertz und der neue Leiter des Dürener Kulturbetriebs, Dieter Powitz, stellten das erste Papiertheatertreffen vor. Foto: Gudrun Klinkhammer
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Figuren aus Papier, die die bekannte Künstlerin Sarah Schiffer schuf.

Düren. Es raschelt, knistert, fasziniert und gehört in Düren seit Jahrhunderten zum Tagesgeschäft: das Papier. Eine ebenfalls lange Tradition besitzt das Papiertheater. In Düren auf Schloss Burgau werden am Samstag und Sonntag, 8. und 9. November, die Themengebiete miteinander verknüpft.

 Zum ersten Mal findet an diesem Wochenende ein Papiertheatertreffen von hochrangigem Format statt.

Den Auftakt macht am Samstag, 8. November, jeweils um 17.30 Uhr und um 20 Uhr in der Hauptburg die Künstlergruppe „Kölner Kästchentreffen“. Die kleinen Theaterstücke, die die Gruppe seit 1984 auf die Bühne bringt, handeln von Reisen und Träumen. Aus Papier, Objekten, Figuren, Licht und Musik entstehen zeitgemäß aufgearbeitete Geschichten. Am Sonntag, 9. November, bietet das Papiertheater „Verflixt und zugenäht“ jeweils um 15 und um 18 Uhr eine Inszenierung im Rittersaal. Für Zuschauer ab dem vierten Lebensjahr ist diese Veranstaltung geeignet. Die Vorstellung kommt nahezu ohne Worte aus und wurde schon auf vielen Festivals mit großem Erfolg gespielt.

Roter Faden wird blaues Wunder

Auf der Bühne steht zunächst ausschließlich eine große, aufgestellte Papierwand, sonst nichts. Dieses Papier ist die Leinwand und das Schnittmuster für das Nähmaschinentheater. Mit einer Schere schneidet Textilkünstlerin Susanne Winter dann Formen aus. Schattenbilder werden projiziert. Die Kinder erleben auf spielerische und fantasievolle Weise, was beispielsweise zum Nähen eines Hemdes alles dazugehört. Der rote Faden wird zum blauen Wunder.

Mit Sarah Schiffer kann eine der ganz großen Papiertheaterkünstlerinnen im Gewölbekeller auf Schloss Burgau begrüßt werden. Sie zeigt am Sonntag, 9. November, und zwar um 14.30 und um 17 Uhr, das Stück „The Death and the Lady – The Two Magicians“. Der Inhalt: Eine Dame geht spazieren und begegnet dem Tod. Sarah Schiffers Spielkonzept kombiniert eine offene Spielbühne mit extravaganten Papierfiguren. Der Sänger und Musiker Peter Bernards wird die Inszenierung musikalisch gestalten.

Im Seminarraum von Schloss Burgau wird ebenfalls am Sonntag, 9. November, um 15 Uhr und um 17.30 Uhr das „Haase Papiertheater“ das Stück „Vom Zauber des Rheins“ aufführen. Die Geschichte erzählt von einer Touristengruppe, die von Bingen nach Köln unterwegs ist, um die Landschaft zu genießen und die Sagen der Region kennenzulernen.

Künstlerischer Leiter des ersten Papiertheatertreffens ist Pit Goertz. Dürens Bürgermeister Paul Larue begrüßt die Initiative: „Diese Veranstaltungsreihe passt ausgezeichnet zur unserer Papierstadt.“ Da die Kartenanzahl sehr begrenzt ist, wird eine baldige Reservierung unter Telefon 02421/251317 angeraten. Karten kosten je Veranstaltung zwischen 5 und 12 Euro.

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