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Dudelsack und Trommel im Duell

Von: Jana Peterhoff
Letzte Aktualisierung:
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Die größte Indoor-Dudelsackshow weltweit fand am Wochenende in der komplett ausverkauften Arena Kreis Düren statt. Foto: Jana Peterhoff

Düren. Hinter der imposanten Kulisse eines schottischen Castles ahnte das Publikum in der komplett ausverkauften Arena Kreis Düren eine ebenso imposante Show. Mit „Halten Sie sich fest, es wird richtig klasse!”, versprachen die Organisatoren ein geniales Spektakel. Und die Zuschauer erlebten es tatsächlich.

Lichtprojektoren gingen an, Fackeln beleuchteten die sechs Schlosstürme und vielzähligen Zinnen. Durch das Schlosstor marschierte in die Arena eine über 60-köpfige bunte Armee aus Dudelsackspielern, Trommlern und Musikern. Begleitet von lauten, Lebensfreude versprühenden Tönen unzähliger kleiner und großer Trommeln und Dudelsäcke. Ein beeindruckendes Bild!

Die irischen Stepptänzer der Gruppe „Celtic Stepfire” tanzten nach dem berühmten Michael Flatley. Bei den schottischen Schwerttänzen, aufgeführt von den „McArthur Dancers”, dürfen die Füße der Tänzer die auf dem Boden liegenden Schwerte nicht berühren. Mit immer schnellerem Tempo wird diese Aufgabe immer schwieriger. Nicht für die „McArthur Dancers” aus Münster. Die Aufführung der Hymne „Amazing Grace” und die beeindruckende Geschichte vom Autor des Textes John Newton, der vom Sklavenhändler zum Pfarrer wurde, sorgte für Gänsehaut. Im zweiten Teil der „Musikshow Schottland” gaben die „Celtic Stepfire” durch dramatische Stepptänze die Geschichte der irischen Auswanderer und Unabhängigkeitskämpfer wider.

Mit dem schottischen Stück „Wuli, wuli” oder „When the pipers play”, geschrieben für Dudelsack, genossen die Highland-Fans eine lebensbejahende Ballade. „Die Trommler” hatten an diesem Abend dem Dudelsack den Kampf angesagt. Das Publikum war voller Begeisterung. Trommel gegen Dudelsack endete unentschieden. Zum Schluss tanzte die irische Steppgruppe zusammen mit den schottisch tanzenden Künstlern. Die Trommler und die Dudelsackspieler spielten nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander.

Als Zugabe bekam das Publikum „We will Schotten Rock you”. In der gut gelungenen Mixtur aus irischen und schottischen Tänzen, melancholischen Balladen und festlichen Pipers- und Drumsklängen wurden historische Persönlichkeiten und Ereignisse der irischen und schottischen Kultur beigemischt. Nach altem schottischen Brauch erklang zum Schluss hoch von der Burgmauer „Salut to the chieftain”.
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