Düren - DORV-Laden kommt

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DORV-Laden kommt

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Düren. Die Menschen im Grüngürtel bekommen wieder einen kleinen Supermarkt, in dem Dinge für den täglichen Bedarf erhältlich sind. Wenn alles so gut wie bisher läuft, kann das Geschäft, in dem auch eine kleine Begegnungsstätte eingerichtet wird, Ende Oktober eröffnet werden.

Der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft für Stadt und Kreis Düren ist sehr daran gelegen, dass im Grüngürtel die Nahversorgung mit Lebensmitteln und anderem mehr wieder sicher gestellt ist.

Im Frühjahr hat der damalige Betreiber den kleinen Supermarkt gegenüber dem Thomas-Morus-Haus aufgegeben. Als die Wohnungsbaugenossenschaft im Vorfeld von der Schließung erfuhr, setzte sie sich mit der Initiative „DORV” in Verbindung, die schon in etlichen Ortschaften dafür gesorgt hat, dass es wieder einen Dorfladen gibt, der auch als Kommunikationsstätte dient.

Hinter der Abkürzung DORV verbirgt sich der etwas sperrige Begriff „Dienstleistung und ortsnahe Rundumversorgung”. Die Dürener Baugenossenschaft hat die DORV-Initiative beauftragt, ein Gutachten hinsichtlich der Machbarkeit einer solchen Einrichtung im Grüngürtel zu erstellen. Das wichtigste Ergebnis: Die Chancen stehen gut, in dem Viertel ein DORV-Zentrum wirtschaftlich zu betreiben. Nach einer Bürgerversammlung im März (wir berichteten) wurden 1000 Haushalte im Grüngürtel gebeten, zu dem Projekt Stellung zu nehmen. Genau 305 Fragebögen kamen zurück. Dagmar Runge, Prokuristin der Baugenossenschaft, und der Vorstandsvorsitzende Heinz Mannheims zogen im Gespräch mit den „DN” eine positive Zwischenbilanz: Mehrere Interessenten mit Erfahrungen auf dem Gebiet des Lebensmitteleinzelhandels haben Interesse an der Führung des Geschäfts bekundet. Mannheims: „Ich denke, dass wir noch im September zu einem Vertragsabschluss kommen.”

Mietercafé geplant

Unmittelbar danach könne der Umbau des Geschäftslokals beginnen. Das wohl wichtigste Detail ist ein „Mietercafé”. Runge: „Dort kann man in gemütlicher Atmosphäre zusammen sitzen und plauschen. Das haben sich die meisten der Befragten gewünscht.” Lebhaftes Interesse hätten die Menschen im Grüngürtel auch an einem „Diskretionsraum” bekundet, in dem sie sich zum Beispiel mit dem zuständigen Bezirksbeamten der Polizei ungestört unterhalten können.

Was das künftige Warensortiment betrifft, so werde sich der Betreiber natürlich an den Ergebnissen der Umfrage orientieren, sagt Mannheims. Auf der Wunschliste stünden ganz oben Brot, Fleisch, Gemüse und Obst sowie etliche Dinge, „die man bei einem Großeinkauf oft vergisst”. Mannheims: „Da wir keine Konkurrenz zu den bestehenden Angeboten machen wollen, stehen wir mit dem örtlichen Metzger und dem Bäcker in Verhandlungen. Sie sollen nach Möglichkeit den DORV-Laden beliefern.”
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