Düren - Doppeltes Jubiläum beim Väter-Kinder-Camp am Dürener Badesee

Doppeltes Jubiläum beim Väter-Kinder-Camp am Dürener Badesee

Von: Christoph Erkens
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Marschmallows grillen und Spaß haben: Beim Väter-Kinder-Camp am Dürener Badesee genossen 120 Väter und 150 Kinder das tolle Wetter am ersten Ferienwochenende. Foto: Christoph Erkens
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Die „firedancers“ präsentierten Akrobatik mit Feuer und gaben ihr Wissen an die Kinder weiter.

Düren. Gitarrenmusik, Lagerfeuer, Grillen und Zelten: Am Dürener Badesee fand wieder das traditionelle Väter-Kinder-Camp statt. Annähernd 120 Väter genossen mit ihren 150 Kindern ein gemeinsames Wochenende unter freiem Himmel bei strahlender Sonne und heißen Temperaturen.

Unterstützt und organisiert wird das Väter-Kinder-Camp vom Verein Dürener Ferienspaß 93 und dem Jugendamt in Person von Berthold Becker. „Dieses Jahr ist ein besonderes Jahr für das Camp“, erzählt Becker am Lagerfeuer. Das Camp wird schon seit 25 Jahren ausgerichtet, und auch der Verein Dürener Ferienspaß 93 feiert mit seinem 20-jährigen Bestehen ein Jubiläum.

Nur 40 Väter und Kinder

Becker ist seit den ersten Väter-Kinder-Camps als Organisator und Ansprechpartner immer mit dabei gewesen und kann sich noch gut an die Anfänge vor 25 Jahren erinnern: „Damals war alles noch viel kleiner, wir waren insgesamt 40 Väter und Kinder“. Was damals noch etwas Besonderes gewesen sei, sei heute Normalität: Dass Väter ein Wochenende alleine mit ihren Kindern verbringen und Zelten gehen.

Auch die Rolle und das Verhalten der Väter habe sich stark geändert in den 20 Jahren, so Becker: „Die Väter sind heute viel sicherer und aktiver im Umgang mit ihren Kindern geworden“.

Zum doppelten Jubiläum hatten sich die Organisatoren ein besonderes Programm überlegt: Mit den „firedancern“ aus Frankfurt konnte eine Gruppe gewonnen werden, die Akrobatik mit Feuer präsentiert und ihr Wissen in Workshops an die Kleinen weitergibt. Bürgermeister Paul Larue stattete den Campern am Samstagabend einen Besuch ab, und die Coverband Bottelneck sorgte für die musikalische Unterhaltung am stets brennenden Lagerfeuer. Bei Sonnenuntergang wurde ein Fackelzug vom Zeltplatz hinab zum Badesee angeboten.

Trotz einiger Programmpunkte gehe es aber im Wesentlichen darum, Zeit miteinander zu verbringen. „Der Reiz liegt in der Normalität“, sagt Becker. „Das Zelten an sich soll das Wichtige bleiben und dass alle einmal herunterfahren können“. Viele Väter kommen seit Jahren zum Camp und kennen sich bereits, ihre Jungs und Mädchen sind im Alter von vier bis 14 Jahren. Die Mütter haben an diesem Wochenende einmal Pause und sind nicht dabei.

„Das Besondere an unserem Väter-Kinder-Camp ist, dass es von den teilnehmenden Vätern nahezu komplett selbst organisiert und finanziert wird“, erzählte Becker und zeigte eine große Tafel, auf der alle Väter sich für verschiedenste Dienste eintragen können. Die Mahlzeiten werden aufgrund der großen Menge von außerhalb geliefert, der Rest wird jedoch selbst mitgebracht und eigenverantwortlich geregelt. So müsse sich jeder in die Gemeinschaft, in der alle per „du“ sind, einbringen, was für ein tolles Miteinander sorge.

Christopher Löhr aus Düren ist mit dem fünfjährigen Bela zum ersten Mal beim Väter-Kind-Camp dabei. „Mit Stöcken spielen, das Feuer und der Strand“, antwortet Bela, wenn man ihn fragt, was ihm am besten gefällt. Auch Vater Christopher fühlt sich auf dem Zeltplatz am Dürener Badesee wohl und will in Zukunft wiederkommen.

Tolle Gemeinschaft

Für Harald Erlbeck ist das mit dem Wiederkommen so eine Sache: Da sein Sohn bereits 15 Jahre alt ist, ist es für die Beiden das letzte Jahr beim Camp – „leider“, sagt Vater Harald, der seit acht Jahren regelmäßig dabei ist und die Zeit immer als eine ganz Besondere erlebt hat. „Das ist einfach eine tolle Gemeinschaft hier, wo jeder jedem hilft und die Zeit verfliegt“, erzählt er.

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